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Ehrenamt... zum Nachdenken!

Details

Unsere Trainer sind unser höchstes Gut! Training für Training, Woche für Woche, Saison für Saison geben Sie ihr Bestens für unsere Handballspielgemeinschaft, für unsere Kinder.

Hier ein (durch die SG leicht angepasster) öffentlicher Brief von Chriss Hild, Fussballtrainer der U10, Füchse Berlin Reinickendorf e.V. Der Text soll (manche) Eltern (und generell das Umfeld) der Sportvereine zum Nachdenken anregen...

Wir Trainer lieben diesen "Job" – oder: Worüber manche Eltern mal nachdenken sollten!

Außer dem (verglichen mit Fitnessstudios geradezu lächerlich niedrigen) Mitgliedsbeitrag an einen der Strammvereine zahlen Eltern für ihre Kinder keinen Cent an unsere Handballabteilung, die in der SG organisiert ist (und somit auch nicht an den Trainer)!

Was bekommen fast 100 % der Kinder und Eltern dafür?

Meistens (wenn sie Glück haben) einen engagierten Trainer, oft auch ein Trainerpaar - umsonst! Dieser plant (nicht für sich) Trainingseinheiten, Freundschaftsspiele, Turniere, Ausflüge und ist auch Ansprechpartner für Eltern und Kinder, wo es nicht nur um Handball geht. Das Training (mindestens 2x in der Woche) besteht nicht nur aus 90 Minuten, sondern Vorbereitung/Trainingsplanung, Anfahrt, Aufbau, Training, Abbau, Gespräche, Nacharbeit, Abfahrt. Viele Trainer beispielsweise bauen eine 1/4 Stunde vor Beginn auf, andere hetzen schnell von der Arbeit in die Halle, damit sie es überhaupt pünktlich zum Trainingsbeginn schaffen. Das Ganze im Schnitt 2x in der Woche, netto 3 Stunden, brutto bis zu 8 Stunden. (Beispiel: 15:00 Uhr los und 19:00 Uhr wieder zuhause). Andere haben das 3 mal die Woche. Hat man ein großes Netzwerk an Trainerkontakten anderer Vereine (Telefon, E-Mail, WhatsApp) und rechnet noch soziale Netzwerke hinzu, sind es noch mehr Stunden in der Woche. Gut, muss ja nicht jeder machen - aber nur so funktioniert nunmal ein ordentliches Netzwerk! Durch dieses Netzwerk entstehen Freundschaftsspiele/Testspiele/Turniere, um den Kindern den Handballsport näher zu bringen, die sportliche und soziale Ausbildung voranzutreiben und Erlebnisse zu schaffen. Nicht zu vergessen den Mehraufwand während der Vorbereitungsphase oder die langen Fahrten zu den Auswärtsspielen in der RPS Oberliga, wo meistens der ganz Tage drauf geht. Oder der Spielbericht für die Homepage, den viele Trainer auch noch selbst schreiben.

Das alles ist für Eltern spielender Kinder in unserer Handballabteilung für 0,- € im Monat ein Schnäppchen! Die Motivation der Trainer wegen dem "WARUM MACH ICH DAS?" sind von Trainer zu Trainer unterschiedlich:

Es gibt…

  • den Trainerpapa/die Trainermama
  • den Hobbytrainer
  • den Herzbluttrainer
  • den Erfolgstrainer
  • den sozial engagierten Trainer (ohne das eigene, spielende Kind) usw.

Doch alle haben eins gemeinsam! Sie machen es EHRENAMTLICH und mit Herzblut. Was ehrenamtlich bedeutet? (für die, die es nicht wissen): Ehrenamt = sich für etwas engagieren ohne Bezahlung! Fahrtgeld darf übrigens damit nicht verwechselt werden, das ist keine Entlohnung, sondern Aufwandsentschädigung, um die Mehrkosten zumindest teilweise zu decken. Manche erhalten eine Entschädigung, die so gering ist, dass diese gerade mal für die Patrone im Drucker reicht. Trainer, die diesen "Job" nur wegen einer Aufwandsentschädigung machen, also finanziell motiviert sind, gibt es eher seltener (jedem das Seine). Andere bekommen 0,0 € - summasumarum zahlen alle drauf. Nicht nur finanziell, sondern auch zeitlich. Die eigene Familie kommt zu kurz, Freunde müssen ausgeladen werden, weil doch ein Turnier ist, der Grill bleibt kalt, weil ein Pflichtspiel ansteht, einkaufen abends ab 20:00, die eigene Wäsche muss warten, weil die Trikots in der Maschine ihre Runden drehen usw.

Jetzt kommen die Eltern ins Spiel! „Na und! Ihr müsst das doch nicht alles machen. Selber Schuld!“ Tja liebe Eltern...wenn nicht wir, wer dann?

Das Schärfste ist, wenn Eltern viel erwarten und selbst wenig bis gar nichts dazu geben wollen: An einem Spieltag absagen, weil man doch bei heißem Wetter mit den Kindern schwimmen gehen will. "Trainingsmaterial" vergessen und sich wundern, warum ein Kind nicht mittrainieren darf. Sich über zu wenig Einsatzzeiten bei einem Spiel beschweren, ohne die Hintergründe zu kennen (alles hat einen Sinn). Sich über eine Aufstellung beim Spiel wundern, weil Eltern, die vielleicht vor Jahrzehnten mal gespielt haben, ja doch die besseren Trainer sind. Trainer müssen Spiele/ Turniere absagen, weil Eltern ganz kurzfristig feststellten: "Ups, ist ja Einschulung". Kinder fehlen und werden 30 Minuten vor Trainingsbeginn ohne Grund oder auch gar nicht entschuldigt. Das kommt zum Glück nicht allzu häufig vor, gibt es aber immer mal wieder…

Liebe Eltern:

Erstmal danke, dass ihr da seid. Ohne Eltern keine Kinder! Aber: Die Entscheidung, euer Kind beim Verein anzumelden, hat für euch offenbar unterschiedliche Gründe:

  • Hauptsache beschäftigt
  • Soziale Integration
  • Handball lernen
  • Charakter stärken
  • Selbstvertrauen tanken
  • Keine Playstation zuhause
  • Ruhe
  • oder, oder, oder...

Bitte lernt euch dem Vereinsleben anzupassen, Entscheidungen des Trainers zu akzeptieren, zugesagte Termine einzuhalten. Das alles kann doch für eine "Gebühr" von 0 € im Monat nicht so schwer sein? Vielleicht liegt da aber der Hase im Pfeffer? Was wäre, wenn der Beitrag 200 € kosten würde? Mehr Disziplin, weil mehr bezahlt wird? "Kind, benehme dich... schließlich kostet uns das 200 € im Monat" "Sei fleißig beim Training, denn schließlich kostet das viel Geld" "Du musst dahin, weil ich das bezahlt habe"…

Unsere Trainer engagieren sich nicht nur für "ihre“ Spieler und „ihren“ Verein, sondern sind auch Beobachter und Zuhörer. Oft rattert das Handy... >>Neue Nachricht<< Hi... hast du schon gehört, dass... >>Neue Nachricht<< Hab die Schnauze voll. Kotzt mich alles an... >>Neue Nachricht<< Spielabsage in...

Bei über 80% der "schlechten" Nachrichten spielen übrigens Eltern eine Rolle...

Trotzdem lieben Trainer diesen "Job"! Bitte behandelt unsere Trainer daher nicht wie eure Angestellten oder wie Dienstleister des Vereins! Wir sind für eure Kinder da! So wie Eltern das Beste für ihre Kinder wollen, wollen wir auch das Beste für die Kinder geben. Mal klappt es gut, mal weniger gut... wie bei Euch!

Wir schreiben/posten das nicht, weil unsere Trainer mit den Eltern generell unzufrieden sind, sondern möchten einfach mal zum Nachdenken anregen. In der SG gibt es in vielen Mannschaften super engagierte Eltern, die unsere Trainer toll unterstützen, aber es gibt natürlich auch einige wenige, die aus der Reihe tanzen. Es sind immer die selben, die da sind, wenn sie gebraucht werden, und auch leider immer die selben, die fehlen.

Wir freuen uns über euer Feedback. Kritik ist gut und regt zum Lernen an!

Dieser Text stammt inhaltlich nicht von uns, sondern von Chriss Hild (Fussballtrainer der U10, Füchse Berlin Reinickendorf e.V.) und wurde etwas abgeändert. Vielen Dank an dieser Stelle für die „Vorlage“!

Begegnungen - Handball verbindet Menschen

Details

Der Handballverein braucht ihn - der Asylsuchende Mohamed Nabi Saboory trainiert die Handball-Minis

Seit vier Monaten ist Mohamed Nabi Saboory aus Afghanistan mit seiner Frau Roquia und seinen Kindern Sudais (Junge) und Sanez (Mädchen) in Deutschland, seit drei Monaten in Hagenbach. Dort fühlt er sich schon wie zu Hause: Er spielt Fußball im Verein, hilft beim Handballtraining und betätigt sich bei der Feuerwehr.

12 Jahre besuchte er die Schule in seinem Heimatort Herat, bevor er in die Offiziersschule wechselte und sieben Jahre bei der Armee verbrachte. Nachdem zwei Bomben an seinem Haus explodiert waren und er Probleme mit den Taliban hatte, entschloss er sich mit seiner Familie zu fliehen. Insgesamt waren sie ein Jahr unterwegs. Zunächst verbrachte die Familie zwei Monate im Iran, ehe sie über vier Monate in der Türkei waren. Nach dem ersten misslungenen Versuch mit dem Boot nach Griechenland zu gelangen, unternahm der 31-jährige Afghane mit seiner Frau und den beiden kleinen Kindern einen zweiten Versuch und bezahlte erneut eine entsprechende Summe. Von den schrecklichen Erlebnissen bei der ersten Bootstour träumen und erzählen seine Kinder immer wieder. Von der Insel Lesbos aus ging es mit dem Bus nach Mazedonien und teilweise mit Bus oder zu Fuß nach Serbien, dann in die Slowakei und nach Österreich.

Am 17. November 2016 gelangte die Familie nach Trier ins Sammellager, wo sie einen Monat untergebracht war, ehe sie nach Hagenbach kam. Die beiden Kinder mit inzwischen vier und fünf Jahren besuchten gleich den Kindergarten und fanden schnell Kontakt. Der Vater erfuhr vom Handballtraining der Minis und F-Jugend der JSG Wörth/Hagenbach, und bald waren die Kinder bei Eva Maria Hellmann-David gelandet, die für das Training zuständig ist.

Die Eltern sahen zunächst zu. Als der sportliche Vater, der in der Heimat beim Fußball, Kung Fu und Turnen aktiv war, von Hellmann-David gefragt wurde, ob er als Trainer helfen wollte, sagte er gleich zu und meinte: „Da muss ich noch besser Deutsch lernen.“ Er spricht inzwischen so gut, dass er sich mit allen verständigen kann. „Ich liebe es mit Kindern umzugehen. Ich will auch den afghanischen Leuten, die hier sind, helfen“ sagt er.

Dabei hat er jede Woche schon ein abwechslungsreiches Programm zu absolvieren. Während er montags zwei Stunden den Sprachunterricht besucht, ist er dienstags bei der Feuerwehr. Am Mittwoch und Freitag ist er beim Fußballtraining und am Sonntag spielt er mit der Mannschaft- Donnerstags ist er beim Handballtraining dabei und in Zukunft will er Hellmann–David auch in Berg helfen, wenn sie nach den Osterferien mittwochs Handball für Minis und Grundschüler anbietet.

„Nabi ist für mich ein Glücksfall“ sagt Hellmann-David begeistert, „den gebe ich nicht mehr her.“ Sie weiß aber genau wie er, dass die Zukunft Der Familie in Hagenbach unsicher ist, denn nach Aussage der zuständigen Behörde haben sie noch nicht den Status 1 erreicht und können noch nicht einmal einen Asylantrag stellen.

Dabei will Saboory nur eins: „Helfen und arbeiten.“ Auch seine Kinder lernen fleißig Deutsch und begrüßen einen freundlich mit Handschlag und der Frage: „Wie geht es dir?“ Wenn man sie dann fragt: „Und wie geht es dir?“ antworten sie brav: „Danke gut“. Auf die Frage: „Hast du auch schon Freunde gefunden?“ zeigt der kleine Sanez alle zehn Finger.

   
© SG Ottersheim-Bellheim-Zeiskam