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D1: Verabschiedung von Spielerinnen und von der Bundesliga

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Südpfalz Tiger Damen 1 - TSG Ketsch II 23:35 (7:15)

Das war es dann! Mit einer Heimniederlage verabschieden sich die Damen der Südpfalztiger aus ihrer ersten Bundesligasaison und verabschiedeten gleichzeitig einige Spielerin-nen sowie Betreuerin Ulrike Bischoff. Torfrau Antje Haag und Theresa Prinz werden aufhören bzw. in die zweite Mannschaft wechseln. Ob Christina Völker und Ann-Kathrin Hauck wechseln, wie von der Rheinpfalz berichtet, ist noch offen. Betreuerin Ulrike Bischoff gibt ebenfalls ihr Amt auf und so stehen die Südpfalztiger vor einem Neuanfang zur kommenden Saison. Ihre erste Bundesligasaison beendet das Team auf dem elften Platz mit fünf gewonnen Punkten.

Vor rund 130 Zuschauern in der Rheinberghalle in Kuhardt spielte das Team ca. zehn Minuten gut mit, als Meike Silaghi, Lena Urschel und Christina Völker trafen (3:2, 5.). Doch dann hielten die Gäste dagegen und bauten die Führung innerhalb von drei Minuten auf 3:6 aus (13.) Damit zwangen sie SG-Trainer Christian Hörner zur ersten Auszeit. Neu eingestellt klappte es dann auch besser, Christina Völker und Janina Weber schafften den Anschluss zum 5:6 (18.). Möglich war dies unter anderem auch deshalb, da Torfrau Antje Haag in ihrem letzten Spiel wiederum eine überzeugende Leistung im Kasten bot und ein ums andere Mal schwierige Bälle abwehren konnte und ihre Mannschaft zu diesem Zeitpunkt im Spiel hielt. Doch dann häufen sich leider die vergebenen Chancen, selbst sogenannte „freie“ fanden ihren Weg nicht ins gegnerische Tor. Die Folge war, dass Ketsch sich zehn Minuten vor dem Halbzeitsignal langsam aber sicher aufgrund der Abschlussschwäche der Gastgeberinnen absetzen konnte. Leider gelang den SG-Damen selbst in Überzahlsituation in der 25.Minute beim Stand von 6:11 kein Tor. So gingen die Südpfalztiger mit einem 7:15-Rückstand in die Pause (Völker traf nochmals).

Nach dem Seitenwechsel merkten die Zuschauer aber dann, dass „die Luft raus war“. Lediglich in den ersten vier Minuten besserten Flora Schilling und Ann-Kathrin Hauck den Spielstand durch ihre beiden Treffer etwas auf (9:16, 33.), doch dann spielte nur noch Ketsch und tat nicht mehr als nötig. 12:22 (Reichling, 38.), 16:25 (Völker, 45.) und 19:28 (Urschel, 51.) hießen die Zwischenstände. Die Zuschauer sahen, dass die Heimmannschaft nicht mehr konnte während Ketsch nicht unbedingt mehr wollte. So verlief die sehr fair geführte Partie weitgehend unspektakulär und endete mit einer 23:35-Niederlage der Tigerladies. Gleichzeitig war dies wohl auch das Ende der ersten Bundesligasaison einer Mannschaft der Spielgemeinschaft. Wie es weiter geht wird sich zeigen, jetzt steht erst mal Erholung an.

Zum Abschluss der Heimspiele waren die Zuschauer und Beteiligten beim gemütlichen Zusammensein zu Freigetränken eingeladen. Wir bedanken uns bei der Bellheimer Brauerei für die großzügige Spende der Freigetränke.

Es spielte und traf letztmals in der Saison 2017/18 für die Südpfalz-Tiger

Haag, Knarr, Jenne (3), Hauck (1), Reichling (3), Völker (7), Urschel (3/2), Silaghi (3), Freund (1), Prinz (1), Winter, Weber (1),

D1: Letztes Saisonspiel am Sonntag

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Dritte Liga und andere Schwierigkeiten - OBK stärkt Trainer Hörner den Rücken
 
Mit dem Heimspiel gegen die TSG Ketsch II (Sonntag, 17 Uhr, in Kuhardt) beendet die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam ihr erstes Jahr in der Dritten Handball-Liga der Frauen. Es geht für sie um Platz elf, nach Kenntnisstand von Teambetreuerin Ulrike Bischoff ein freiwilliger Relegationsplatz.
Bischoff ist der Meinung, die Mannschaft würde nicht wieder so weit unten stehen, wenn sie noch mal in der Dritten Liga spielen würde, weil sie sich an die Liga gewöhnt habe, stärker geworden sei im Vergleich zur Hinserie. Eine andere Frage ist, ob es Sinn machen würde. Torfrau Antje Haag, die bei der jüngsten Niederlage in Metzingen 19 Bälle parierte, Rechtsaußen Lena Urschel, die pausieren will, Theresia Prinz (geht in die Pfalzliga-Mannschaft) – und Bischoff sind am Sonntag zu verabschieden. Die 49-Jährige wendet sich anderen Aufgaben zu. Als Stress- und Mental-coach sei sie beispielsweise bei der TSG Friesenheim tätig.Stress? „Wir planen für die Oberliga“, sagt Jochen Hilsendegen vom OBK-Sportausschuss. Er schließt nicht aus, dass weitere Spielerinnen gehen: „Auch wenn uns noch eine oder zwei Spielerinnen verlassen, sind wir gut aufgestellt. Da ist die Oberliga genau die richtige Klasse.“

Konkret handelt es sich wohl um Christina Völker und Ann-Kathrin Hauck, mit 113 und 72 Toren die erfolgreichsten Schützinnen. Völker wird mit Ketsch in Verbindung gebracht, Hauck wäre wohl zum TSV Kandel gegangen, wenn der weiter in der Dritten Liga gespielt hätte. Kandel steigt nach dem letzten Rundenspiel beim TV Möglingen aus.

OBK hat ein schweres Jahr nach dem glanzvollen Oberliga-Meisterstück hinter sich. Die Mannschaft sei mit Misserfolg und Niederlagen konfrontiert worden, was sie nicht gewohnt gewesen sei, sei verunsichert worden. Es habe kritische Stimmen gegeben, räumt Hilsendegen ein. Die SG habe sich früh klar positioniert, Trainer Christian Hörner habe ihre Rückendeckung. Die Pfalzliga-Mannschaft werde weiterhin von Manuela Bast trainiert.

Von Bischoff darf Hörner keine Rückendeckung erwarten. Beim TV Ottersheim hatte sie mit Handball angefangen, nach einer Pause stieg sie vor 18 Jahren wieder ein, 2009 beendete sie ihre aktive Karriere in der zweiten Mannschaft. Sie trainierte Kinder, dann wünschte Meistertrainer Jens Zwißler sie sich in den Betreuerstab.

D1: Für den guten Drittliga-Abschluss

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Südpfalz Tiger Damen 1 - SG BBM Bietigheim II

Noch drei Spieltage in der Dritten Handball-Liga der Frauen. Der TSV Kandel (gegen die TSG Ketsch II) und die SG Ottersheim/ Bellheim/Kuhardt/Zeiskam (in Kuhardt gegen die SG BBM Bietigheim II) haben heute um 18 Uhr Heimspiele. Klar ist, dass Kandel freiwillig aussteigt. Unklar ist, ob es noch weitere Vereine gibt, die auf die Liga verzichten wollen.

OBK-Trainer Christian Hörner hat das Schreiben, dass die Zehntplatzierten, eventuell auch die Elftplatzierten eine Relegation spielen, zur Kenntnis genommen. Seine Mannschaft ist Elfter. Zum Stand der Planungen sagt er: „Es fehlen noch ein paar Entscheidungen, es ist schwierig im Moment.“ Den Ausflug in die Dritte Liga haben die Südpfälzerinnen gedanklich wohl schon länger abgeschlossen. In Hörners Kalkül für die Oberliga: die Neuzugänge Mona Kästel (von HSG Landau/Land), Torhüterin Sina Baumann (TV Ruchheim) und Shirley Betsch aus dem zweiten OBK-Team. Baumann wird Antje Haag ersetzen.

D1: Lange gut gegen Tabellenzweiten mitgehalten

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TuS Metzingen 2 - Südpfalz Tiger Damen 1 28:21 (14:11)
 
Im vorletzten Bundesligaspiel der Saison 2017/18 reisten die Damen von SG-Trainer Christian Hörner zum Tabellenzweiten, den „Tussies“ aus Metzingen, wie sie sich selbst nennen. Mit nur zehn Spielerinnen konnte dabei die Mannschaft lange Zeit mit den Gastgeberinnen mithalten und dies nicht zuletzt deshalb, da Torfrau Antje Haag einen besonders guten Tag erwischte. Mit insgesamt 19 (!) gehaltenen Bällen, darunter einen 7m-Strafwurf von der sonst sehr sicheren Ramona Rott, hielt Haag ihr Team im Spiel und gab der Abwehr Selbstvertrauen. Lena Urschel erzielte in der 8.Minute das 5:3, dann schlichen sich in den Angriffsbemühungen die berühmt berüchtigten Fehlwürfe ein, Metzingen zog innerhalb von drei Minuten auf 8:3 davon (11.). Doch durch ihren starken Rückhalt im SG-Tor angetrieben hielten die Tigerladies wieder dagegen und auch ihrerseits gelang ihnen innerhalb weniger Minuten eine Drei-Tore-Serie zum 8:6 (Völker, Silaghi, Reichling trafen, 14.). Die Gastgeberinnen hatten zunehmend Schwierigkeiten mit der variabel agierenden SG-Deckung und fanden nicht mehr so einfach die notwendigen Lücken zum Abschluss. Und wenn ein Ball durchkam stand Antje Haag im Weg und wehrte häufig gekonnt ab. So gelang der Anschlusstreffer in der 22.Minute zum 10:9, als Lena Urschel erfolgreich war, obwohl Meike Silaghi eine Zeitstrafe absitzen musste. Leider hielten die Tigerladies das intensiv geführte Spiel gegen Ende der ersten Spielhälfte nicht ganz durch, es fehlten die Auswechselalternativen und so konnte der Tabellenzweite mit einem 14:11 in die Halbzeit gehen.

Nach dem Seitenwechsel verpassten Hörners Damen ein wenig den Anpfiff. Die Gastgeberinnen nutzten zu Beginn des zweiten Spielabschnitts dies clever aus und bauten die Führung innerhalb von zehn Minuten auf 17:13, dann auf 19:14 aus (43.). Doch Antje Haag wiederum war es, die durch weitere Paraden ihre Mannschaft wach rüttelte und mitverantwortlich dafür war, dass nochmals alle Kräfte ihres Teams mobilisiert wurden und Lena Urschel durch zwei verwandelte 7m-Würfe das 20:17 erzielte (46.). Dann aber merkten die mitgereisten SG-Fans den immens hohen Aufwand, der nötig war, um gegen den Tabellenzweiten weiter bestehen zu können. Die Abschlüsse blieben aus, es häuften sich Fehlwürfe und Fehlpässe, so dass die Gastgeberinnen zehn Minuten vor dem Ende immer leichteres Spiel hatten, erfolgreich zu sein. So stand am Ende der Partie eine etwas zu hohe 28:21-Niederlage auf der Anzeigentafel, doch können die Tigerladies aufgrund der Wechselalternativen zufrieden mit sich sein. Sie hatten an diesem Tag alles gegeben, was möglich war.

Am kommenden Sonntag, 22.4.18 sind die Tigerladies Gastgeber gegen die TSG Ketsch II. Anpfiff ist bereits um 17 Uhr in der Kuhardter Rheinberghalle. Nach Spielende sponsert die Bellheimer Brauerei den Fans ein Freigetränk, so dass im letzten Bundesligaspiel auf eine tolle Kulisse mit lautstarker Unterstützung gehofft wird.

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger: Haag, Knarr, Hauck (3), Reichling (1), Völker (5), Urschel (4/2), Silaghi (6), Freund (1), Prinz
 

D1: Noch mal auswärts beim Tabellenzweiten

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TuS Metzingen II - Südpfalz Tiger Damen 1

Für unser nächstes Auswärtsspiel am Samstag, 14.04.2018 um 19.00 Uhr gegen den TuS Metzingen II wird ein Bus eingesetzt. Abfahrt in Ottersheim 15.00 Uhr, Bellheim Spiegelbachhalle 15.15 Uhr. Anmeldungen bei Ulrike Bischoff (Tel. 0176/56776626)

D2: Sieg im Spitzenspiel

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Südpfalz Tiger Damen 2 - TV 03 Wörth 28:22 (12:10)


Am gestrigen Freitagabend wurde das Spiel der 2. Damenmannschaft gegen den TV 03 Wörth vom Januar nachgeholt. Lediglich 2 Punkte trennten die beiden Mannschaften voneinander und die #südpfalztigerladies nahmen sich vor dem Spiel fest vor in heimischer Halle alles zu geben um die Punkte hier zu behalten.

Die ersten Minuten der Partie begannen ausgeglichen und so stand es nach 7 Minuten 3:3. Die 5:1 Abwehrformation der Gastgeber funktionierte in dieser Phase weniger und so fanden die Gegnerinnen immer wieder den Weg zu einfachen Toren. Diverse Ansagen der Trainerin der Südpfalz Tiger wurden nicht entsprechend umgesetzt und Wörth zog bis zur 9. Minute auf 3:6 davon. Grund genug für Manu Bast die Auszeit zu nehmen und ihre Mädels neu einzustellen. Nachdem Time Out deckten die Südpfalztigerladies nun in einer 6:0-Abwehrformation und diese Umstellung trug ihre Früchte. Die Zusammenarbeit der Spielerinnen klappte immer besser und man konnte sich viele Bälle ergattern und so sein schnelles Tempospiel aufbauen. Mit Toren von Lynn Marie Bleh und Lena Humbert schaffte man schließlich kurz vor Ende der ersten Halbzeit den verdienten Ausgleich (10:10, 26. Minute). Wörth vergab in dieser Phase zwei Strafwürfe und im Gegenzug gelang es den Südpfalz Tigern durch schöne Einzelaktionen von Sabrina Wolke und Lisa Benz mit einem zwei Tore Vorsprung in die Halbzeit zu gehen (12:10).

In der zweiten Spielhälfte wollte man auf keinen Fall nachlassen und an die Leistung der letzten Minuten der ersten Halbzeit nahtlos anknüpfen. Eine grandios aufgelegte Cate Borger im Tor und eine gute Abwehr legten den Grundstein für dieses Vorhaben. Die Mädels schafften es konsequent ihren Vorsprung auszubauen und so nahm Wörth nach einem weiteren Tor durch Sabrina Wolke zum 20:15 in der 42. Spielminute die Auszeit. Doch auch nach dem Time Out der Gegnerinnen ließen sich die #südpfalztigerladies nicht beeindrucken und bauten ihren Vorsprung weiter aus. 10 Minuten vor Spielende stand es somit 25:16 für die Gastgeberinnen. Die zweite Mannschaft der Südpfalztiger konnte ihr Angriffsspiel, angeführt von Lisa Benz, problemlos aufziehen und kam durch viele schöne Aktionen zum Torabschluss. Vor allem Shirley Betsch fand in dieser Phase immer wieder den Abschluss und verwandelte ihre Würfe sicher. Gegen Ende des Spiels gelang es den Gegnern den Vorsprung noch zu verringern und so trennten sich beide Mannschaften 28:22.

Es spielten und trafen für die Südpfalz Tiger:
Cate Borger, Tessi Schmitt (beide Tor), Lynn Marie Bleh (5), Lena Humbert (2), Jana Dörr (3), Sabrina Wolke (4), Shirley-Kim Betsch (4/1), Lisa Benz (4), Sabine Kern, Michelle Orth, Sandra Hammann (5/1), Katrin Settelmaier, Eva Hammann (1)

Die zweite Damenmannschaft bedankt sich bei ihren zahlreichen Fans für die Unterstützung in der Halle.
Nach der jetzt kommenden zwei wöchigen Oster-Pause wollen die #südpfalztigerladies in den letzten drei Ligaspielen an die Leistung von gestern anknüpfen, um das bestmöglichste aus dieser Saison rauszuholen.

D1: Prima gekontert - Im Aufsteigerduell mit TS Herzogenaurach gelingt Drittligist SG Ottersheim/Bellheim zweiter Heimsieg in Serie

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Südpfalz Tiger Damen 1 - TS Herzogenaurach 31:25 (14:10)

Mit dem 31:25 (14:10) gegen Mitaufsteiger TS Herzogenaurach feierten die Damen der SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam ihren zweiten Heimerfolg in der Dritten Handball-Liga Süd in Serie. Eine starke Abwehrleistung und eine gut aufgelegte Linda Knarr im Tor stellten früh die Weichen in Richtung zwei Punkte.
„Ja, den Anfang haben wir verpennt“, musste Herzogenaurachs Trainer Klaus Watzinger nach dem Abpfiff zugeben. Die SG OBK machte ihre Sache gerade defensiv ziemlich gut. Vier der ersten fünf Gäste-Angriffe gingen über Kreisspielerin Kristin Lang, die konnte sich gegen den guten OBK-Innenblock aber nicht behaupten. So häuften sich die Ballgewinne der Gastgeberinnen, die auf allen Positionen Torgefahr ausstrahlten.Meike Silaghi vom Kreis und nach Konter (2:0, 2. Minute), Lena Urschel im Positionsangriff von rechts außen oder als Nachläufer bei einem tollen Spielzug (4:2), Janina Weber als Abschlussspielerin des gleichen Angriffskonzepts auf der Gegenseite: Bei den „Tiger-Ladies“ klappte offensiv fast alles. Und wenn sich den Gästen mal eine Chance bot, rettete Torhüterin Linda Knarr. Nach Larissa Freunds Rückraumtor zum 7:2 legte Watzinger die erste Timeout-Karte auf den Zeitnehmertisch. Er hatte nach neun Minuten genug gesehen. „Wir haben eigentlich genau das erwartet, was auch kam“, sagte er nach dem Spiel. Seine Mannschaft wusste sich dennoch weiterhin nicht zu wehren.

Bis zur 24. Minute änderte sich nichts am Spielverlauf. OBK wirkte zwar nicht immer hundertprozentig konzentriert im Abschluss und vergab ein paarmal von außen und vom Kreis, machte die Fehler aber in der Abwehr wett und konterte prima. Richtig gut drauf war in dieser Phase auch Weber auf links außen, die nach feiner Einzelleistung erst für Silaghi auflegte (10:2, 16.) und später bei einem Eckball improvisierte und quer übers Feld die freie Ann-Kathrin Hauck bediente, die im rechten Rückraum nur noch einspringen und zum 14:4 vollenden musste.

Der Treffer war das abrupte Ende der bis dahin variablen Offensivleistung der SG. Die übrigen sechs Minuten ließ sich die Mannschaft von Trainer Christian Hörner etwas den Schneid abkaufen, sie fing sich vier Konter in Serie. „Das war schon kritisch nach den vielen Kontern. Wir haben uns aber gesagt, dass wir das spielen wollen, was wir können, und sind ruhig geblieben“, berichtete der Coach von der Halbzeitansprache.

Und die fruchtete: Zwar kamen die Gäste nach dem Anspiel gleich in Überzahl durch Linkshänderin Saskia Probst zum 14:11, die SG OBK ließ sich aber nicht beirren und machte weiter wie zu Beginn der ersten Halbzeit. Webers Kontertor nach Vorlage von Knarr stellte den alten Abstand wieder her, das 20:14 (40.).

In der Folge drehte die eingewechselte Christina Völker im OBK-Angriff auf und spielte in der Abwehr wieder den offensiven „Spielverderber“ auf halb rechts, störte so das Aufbauspiel der Gäste. Sechs ihrer sieben Tore gelangen der Rückraumspielerin im zweiten Durchgang. Souverän spielten die Gastgeberinnen die Begegnung zu Ende und ließen Herzogenaurach nicht mehr näher als vier Tore an sich herankommen. Für den krönenden Abschluss sorgten Urschel als Vorbereiterin aus der eigenen Hälfte und Mittespielerin Kim Reichling, die einen Konter zum 31:25-Endstand veredelte.

„Wir haben eine klasse Abwehr gespielt, Herzogenaurach ist damit nicht zurechtgekommen. Vorne waren wir in der ersten Halbzeit auch mal zu hektisch, das war in der zweiten fokussierter“, zeigte sich Hörner zufrieden mit dem Auftritt seiner Mädels. „Wir konnten dann auch gut wechseln, das war ein Vorteil und wichtig heute.“

„Die taktische Einstellung war eigentlich eine andere, auf die vorgezogene Deckung waren wir vorbereitet“, haderte Trainerkollege Watzinger.

Die SG OBK steht nun mit 5:27 Punkten auf Platz 11, Herzogenaurach hat auf Rang 10 sechs Punkte mehr.
So spielten sie
SG OBK: Knarr (Haag) – Hauck (5), Reichling (3), Freund (2) – Urschel (5/3), Weber (3) – Silaghi (6) – Völker (7), Prinz, Jenne, Schilling - Spielfilm: 3:2 (4. Minute), 10:2 (16.), 14:4 (24.), 14:10 (Halbzeit), 17:11 (35.), 20:14 (40.), 26:21 (53.), 31:25 (Ende) - Zeitstrafen: 4:6 - Siebenmeter: 3/3 – 2/2 - Beste Spielerinnen: Knarr, Völker, Silaghi - Wedrich, Probst – Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Johnen/Müller (Mönchengladbach)

D1: Fehlende Wechselalternativen, aber gute Abwehrarbeit gegen Tabellenführer Haunstetten

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TV Haunstetten - Südpfalz Tiger Damen 1 27:16 (13:6)

Mit kleinem Kader und damit fehlenden Wechselalternativen reisten die Tigerladies zum derzeitigen Tabellenführer der 3.Liga nach Haunstetten. Zu den Dauerverletzten kamen noch berufliche Fortbildungen und auch Urlaube dazu, so dass SG-Trainer Christian Hörner mit kleiner Truppe spielen musste. Die ersten dreizehn Spielminuten gestalteten sich aus Tigersicht ein wenig zäh, denn erst dann erzielte Meike Silaghi den ersten SG-Treffer zum 5:1. Zuvor konnten die Gastgeberinnen mit 5:0 in Führung gehen, doch rund lief es auch bei ihnen nicht. Nach der zuvor erhaltenen Niederlage gegen Möglingen stellte Trainer Herbert Vornehm die Abwehr deutlich offensiver auf und diese war verantwortlich dafür, dass es dem SG-Angriff schwer fiel, geeignete Lücken zum erfolgreichen Torwurf zu finden. Auch Haunstettens Torfrau Magdalena („Leni“) Frey parierte viele der durchgekommenen SG-Wurfversuche und verhinderte damit ein besseres Ergebnis. Doch auch der Tabellenführer fand trotz der deutlichen Führung nicht so richtig ins Spiel und nahm sich Würfe, die von Antje Haag ein ums andere Mal entschärft werden konnten. Aber bereits hier konnten die mitgereisten SG-Fans das heutige Paradestück der Tigerladies erkennen, da die Abwehr sehr gut agierte und den Tabellenführer ein ums andere Mal zum unvorbereiteten Torwurf zwang. Trotzdem reichte es zur 10:3-Führung (21.), die Christina Völker zwei Minuten später zum 10:4 wieder verkürzen konnte. Bei 13:6 wurden die Seiten gewechselt.

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich nichts am Spielverlauf. Der Tabellenführer schonte Mitte der zweiten Halbzeit seine etablierten Spielerinnen und probte verschiedene Varianten aus. Die SG-Damen wiederum nutzten dies, um ihrerseits am Abwehrverhalten zu arbeiten und konnten hier durch verschiedene gelungene Ballgewinne Akzente setzen. Leider änderte es nichts an der sich abzeichnenden Niederlage, doch konnte Trainer Hörner Erkenntnisse für die restlichen Spiele gewinnen. So gewinnt der Tabellenführer erwartungsgemäß mit 26:16, die SG spielt am Ostersamstag gegen den Tabellendritten Bietigheim II.

Hörner: „Wir hatten im Angriff große Probleme gegen die offensive Abwehr, fanden nicht die richtigen Mittel und die Torfrau hielt zudem auch noch stark. In der Abwehr zeigten wir aber eine starke kämpferische Leistung, denn nur 26 Tore gegen den Tabellenführer zu bekommen ist top. Trotzdem müssen wir uns im Angriff weiter verbessern.“

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger: Haag, Knarr, Jenne, Hauck (3), Reichling (1), Völker (4), Urschel (2/1), Silaghi (5), Freund (1)

Das Spiel aus Sicht der Gastgeber (Quelle: TVH Homepage):

Die vermeintlich leichteste Aufgabe ihrer letzten vier Saisonspiele haben die Drittliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten sicher ins Ziel gebracht: mit 26:16 (13:6) behielten die Rot-Weißen gegen die SG Ottersheim die Oberhand und bleiben dadurch über die Osterpause an der Tabellenspitze.

Mit kleinem Kader waren die „Südpfalz-Tiger“ in die Albert-Loderer-Halle angereist, erwiesen sich allerdings durchgängig als hartnäckiger Gegner. TSV-Trainer Vornehm hatte dagegen eine größere Auswahl zur Verfügung und neben Sabrina Smotzek diesmal auch Leonie Henkel aus dem Landesliga-Team im Aufgebot, zumal die angeschlagene Sabrina Duschner nach einer Fußverletzung  nur im äußersten Notfall zum Einsatz kommen sollte. Extrem zäh verliefen die ersten zehn Minuten der Auseinandersetzung, da sich die Rot-Weißen nach getaner Defensivarbeit zu oft den schnellen Abschluss nahmen und dabei meistens ihr Visier nicht richtig eingestellt hatten. Trotz einer 5:0-Führung des TSV wollte dadurch keine so richtige Sicherheit aufkommen, auch weil Torsteherin Leni Frey ihre Mitstreiter oft mit Glanztaten im Spiel halten musste. Bis zur Pause war die Dominanz der Gastgeber gewachsen und nach ausgeglichenem Beginn im zweiten Durchgang hatte man sich ab Spielminute 47 gefangen (20:12). Herbert Vornehm gab hier schon seinen Stammkräften mehrere Pausen und probierte weitere Varianten aus. Groß war dann auch die Begeisterung in der Halle als Henkel und Smotzek die beiden letzten Tore erzielten und der Coach zeigte sich zufrieden: „Wir müssen immer wieder Neue aus dem eigenen Lager einbauen und das ist uns diesmal prima gelungen.“ Jetzt haben seine Schützlinge eine ruhigere Woche verdient, ehe das knallharte Restprogramm auf sie wartet: in Regensburg, zu Hause gegen Herzogenaurach und zum Abschluss in Freiburg wird Haunstetten jeweils an seine Grenzen gehen müssen.

TSV: Frey, Schmidt (Tor); Irmler (7), Schmid (7/5), Horner, Hänsel (je 3), Smotzek Sa. (2), Bohnet, Niebert, Knöpfle, Henkel (je 1), Skalicanova, Duschner

D1: Erste 20 Minuten verschlafen, 2. Halbzeit gut gekämpft

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Südpfalz Tiger Damen 1 - SV Allensbach 25:33 (11:20)

Mit den ersten 20 Spielminuten seiner Tigerladies zuhause gegen den SV Allensbach konnte SG-Trainer Christian Hörner nicht zufrieden sein. Dabei hatte seine Mannschaft im Hinspiel die Gäste derart „geärgert“, dass am Ende der erste Bundesligapunkt hat mitgenommen werden können. Doch im Rückspiel zeigten die Gästespielerinnen, weshalb sie derzeit mit 21 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz stehen. „Die Hühner“, wie sich die Allensbacher auch nennen, reisten „mit breiter Brust“ an, da sie zuvor den TV Möglingen als Tabel-lennachbar zuhause geschlagen hatten. Schon dort zeigte das Team von Trainer Oliver Lebherz „ein anderes Gesicht“ und dieses präsentierte sie auch gegen die Südpfälzerinnen. Für die rund 100 Zu-schauer in der Bellheimer Spiegelbach-halle präsentierte sich der Gastgeber äußerst verhalten und verunsichert und Begann mit Linda Knarr im Tor. Doch irgendwie wollte den Tigerladies an die-sem Tag der Zugriff auf die Allensbacher nicht gelingen. Die Gäste wirkten in vie-len Phasen der ersten Halbzeit aufge-weckter, konzentrierter und zupackender, so dass die SG schnell mit 1:6 in Rück-stand geriet, nachdem Luisa Jenne nach zuvor erfolgter Gelber Karte kurz darauf die erste Zeitstrafe erhielt und drei Ge-gentore kassiert wurden (11.). Dies ver-anlasste die SG, die erste Auszeit zu nehmen. Neu eingestellt klappte es dann für die SG-Damen besser und Lena Ur-schel stach durch ihre weiteren Treffer von rechts außen und vom 7m-Punkt hervor. Sie erzielte das 2:6 nach der Auszeit (11.) und den 3:6- Anschlusstref-fer (13.). Doch leider war dies nur ein Strohfeuer, das die Südpfälzerinnen ent-fachen konnten, denn die Gäste aus der Bodenseeregion übernahmen fortan wie-der das Zepter auf dem Feld und Füh-rungsspielerin Julia Willauer gemeinsam mit Stefanie Hotz nutzten die Aufbau- und Abschlussschwächen der Gastgebe-rinnen konsequent aus und kamen häufig zu einfachen Toren. So stand es zwi-schenzeitlich 4:14 (22.), 6:16 und 9:18 (27.). Auffällig war außerdem, dass die körperbetonte Abwehrarbeit der Südpfalztiger häufig mit einer Zeitstrafe geahndet wurde und damit die SG-Damen in der ersten Halbzeit dreimal in Unterzahlsituation gerieten. Allensbach nutzte diesen numerischen Vorteil ge-schickt für sich aus und erzielte immer mindestens drei Treffer in Folge. So stand zur Halbzeit ein 11:20 an der An-zeigentafel.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste wieder den besseren Start und erhöhten die Führung schnell auf 13:25 (37.). Auch Antje Haag, die zwischenzeit-lich das SG-Tor hütete, hatte gegen die platzierten Würfe von Nadja Kleinert und Stefanie Hotz wenig Abwehrchancen. Mitte der zweiten Halbzeit führten die Gäste 16:29 (45.). Doch dann begann die stärkste Phase der Gastgeberinnen. Offensichtlich fühlten sich Christian Hör-ner Damen an der Ehre gepackt, sich nicht völlig kampflos der Niederlage hin-zugeben. Nach einer Zeitstrafe für Gäs-tespielerin Leonie Scholl trafen Lena Urschel, Luisa Jenne und Ann-Kathrin Hauck wiederholt und verbesserten den Spielstand in nur fünf Minuten optisch auf 21:30 (50.). Hier konnten die heimischen Zuschauer jene SG-Tugenden wieder entdecken, die über das bisherige Spiel schmerzlich vermisst wurden. Doch die dritten Zeitstrafen von Luisa Jenne (51.) und Meike Silaghi (54.) beendeten diese Aufbäumphase und reduzierten den ein-satzbaren Spielerkreis zusätzlich. Dies fiel aber nicht weiter ins Gewicht, da der Sieger ohnehin schon feststand. Gegen Ende des Spiels waren die letzten vier Tore den SG-Damen vorbehalten, die den Endstand von 25:33 bedeuteten (dreimal Christina Völker, Larissa Freund).

Ziemlich schwach - OBK enttäuscht gegen SV Allensbach

Mehr als den elften Platz kann die SG Ottersheim/Bellheim/ Kuhardt/Zeiskam (OBK) in ihrem ersten und vielleicht einzigen Jahr in der Dritten Handball-Liga Süd der Frauen nicht mehr erreichen. Sie verlor am Samstagabend gegen den SV Allensbach mit 25:33 (11:20).
Mit den ersten 20 Spielminuten konnte SG-Trainer Christian Hörner nicht zufrieden sein. Seine Mannschaft hatte im Hinspiel den Gegner derart „geärgert“, dass am Ende der erste Drittligapunkt herausgesprungen war. Im Rückspiel zeigten die Gäste, weshalb sie auf dem fünften Tabellenplatz stehen.„Die Hühner“, wie sich die Allensbacher auch nennen, reisten mit breiter Brust an. Vor 100 Zuschauern in der Bellheimer Spiegelbachhalle präsentierte sich der Gastgeber sehr verhalten und verunsichert. Linda Knarr begann im Tor. Die Gäste wirkten in vielen Phasen aufgeweckter, konzentrierter und zupackender und gingen mit 6:1 in Führung, nachdem Luisa Jenne die erste Zeitstrafe erhielt. Lena Urschel erzielte das 2:6 und 3:6 (13.). Doch war dies nur ein Strohfeuer. Die Gäste aus der Bodenseeregion übernahmen wieder das Zepter, Julia Willauer und Stefanie Hotz nutzten die Aufbau- und Abschlussschwächen der Gastgeberinnen konsequent aus und kamen häufig zu einfachen Toren. So stand es zwischenzeitlich 4:14 (22.), 6:16 und 9:18 (27.). Dreimal hatte OBZ in Unterzahl verteidigen müssen.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste schnell auf 13:25 (37.). Auch Antje Haag, die zwischenzeitlich das SG-Tor hütete, hatte gegen die platzierten Würfe von Nadja Kleinert und Stefanie Hotz wenig Abwehrchancen. Mitte der zweiten Halbzeit stand es 16:29 (45.). Die stärkste Phase der Gastgeberinnen begann. Offensichtlich fühlten sich Christian Hörners Damen an der Ehre gepackt, sich nicht völlig kampflos der Niederlage hin-zugeben. Nach einer Zeitstrafe für Gästespielerin Leonie Scholl trafen Lena Urschel, Luisa Jenne und Ann-Kathrin Hauck wiederholt und verbesserten den Spielstand in nur fünf Minuten optisch auf 21:30 (50.). Doch die dritten Zeitstrafen von Luisa Jenne (51.) und Meike Silaghi (54.) beendeten diese Aufbäumphase und reduzierten den einsatzbaren Spielerinnenkreis zusätzlich.

„Es war leider heute ein schwa-cher Auftritt meines Teams. In der Ab-wehr zu passiv, ließen wir dem Gegner zu viel Platz und waren dann meist einen Schritt zu spät dran“, sagte SG-Trainer Hörner. „Im Angriff fehlte die Laufbereitschaft und der Zug zum Tor. Es wurde zwar in der zweiten Halbzeit besser, aber insgesamt war es zu wenig, um mit Allensbach mithalten zu können. Hier müssen wir gerade zu Hause deutlich energischer Auftreten.“

D1: Ohne Chance in Freiburg

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HSG Freiburg - Südpfalz Tiger Damen 1 30:19 (18:9)

Nach dem verdienten doppelten Punktgewinn gegen Herzogenaurach reisten die Bundesligadamen der Südpfalztiger zur HSG Freiburg. Doch stand das Spiel leider unter keinem guten Stern, denn Laura Winter verletzte sich beim Warmmachen vor dem Spiel derart schwer an der Schulter, dass an einen Einsatz im Spiel nicht zu denken war. Kim Reichling fehlte studiumsbedingt. Ab der 45.Minute musste dann auch noch Luisa Jenne wegen ihrer dritten Zeitstrafe pausieren, so dass SG-Trainer Christian Hörner zu diesem Zeitpunkt nur noch eine Auswechselspielerin auf der Bank sitzen hatte. Seine Damen begannen dennoch couragiert und gingen überraschen klar in Führung (5:1, Urschel, 8.). Zuvor trafen Janina Weber zweimal und Maike Silaghi. Doch dann häuften sich die einfachen Ballverluste im Angriff, auch stellte sich Freiburgs Abwehr besser auf das Angriffsspiel der Südpfalztiger ein. Innerhalb von zehn Minuten drehten die Gastgeberinnen ihren Rückstand und kamen per 7m-Wurf zum Ausgleich (6:6, 17.). Antje Haag im SG-Tor gab ihr Bestes, doch wollte an diesem Tag der Abwehr einfach kein Zugriff auf das variabel vorgetragen Angriffsspiel der Freiburger gelingen. Bis zur 22.Minute hielten die Südpfälzerinnen die Partie noch offen (8:8, Larissa Freund traf), doch dann übernahmen die Gastgeberinnen zunehmend das Kommando auf dem Feld und nutzten konsequent die immer größer werdende Fehlerzahl im SG-Angriff aus. Schnelle Konter war das Mittel der Gastgeberinnen, die erfolgreich abgeschlossen wurden. Durch einen Sieben-Tore-Lauf setzte sich Ralf Wiggershauser Mannschaft ab der 22. Minute auf 15:8 ab. Erschwerend kam für die SG-Spielerinnen noch hinzu, dass bis zu diesem Zeitpunkt bereits drei Zeitstrafen gegen sie verhängt wurden und somit zusätzlich Kraft im Unterzahlspiel aufgewendet hat werden müssen. Mit dem Spielstand von 16:9 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause machten die Gastgeberinnen dort weiter, wo sie vor dem Seitenwechsel aufhörten. Leider verbesserte sich die Fehlerquote des SG-Angriffs nicht, im Gegenteil! Jetzt kamen neben den Fehlwürfen auch noch zunehmend Fehlpässe hinzu, die Freiburg zum schnellen Gegenstoß nutzte. Nach dem 22:11 (40.) nahm SG-Coach Hörner die Auszeit, um eine kleine Verschnaufpause seinen Spielerinnen zu gönnen und sie neu einzustellen. Doch mangels Auswechselalternativen konnte er keinen entscheidenden Impuls mehr setzen und so kam es, dass Freiburg am Ende klar und deutlich mit 30:19 gewinnt. Erwähnenswert ist noch, dass Linda Knarr in der 49. Minute zum 26:14 traf, nachdem Freiburg in Unterzahl Torfrau Zoe Ludwig herausnahm und Knarr mit gutem Wurf das leere Tor traf.

Hörner: „Leider hatten wir heute nicht die Möglichkeiten hier entscheidend dagegen zu halten. Wir waren heute sowohl spielerisch als auch läuferisch dem Gegner unterlegen so dass sich dieser Spielstand erklärt.“

Am kommenden Wochenende spielen die Tigerladies gegen den Tabellensechsten SV Allensbach in der heimischen Spiegelbachhalle. Im Hinspiel konnte ein Punkt mitgenommen werden, obwohl die SG-Damen mehr als sehr nah am doppelten Punktgewinn waren und nur mit einem direkt verwandelten Freiwurf bezwungen wurden. Für Spannung ist also gesorgt und vielleicht sogar eine weitere Überraschung möglich?

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger

Haag, Knarr (1), Jenne, Hauck (1), Völker (7), Weber (3), Urschel (4/2), Silaghi, Freund (2), Prinz (1)

D1: Heimspiel gegen Herzogenaurach

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D1: Teuer verkauft trotz ungünstiger Bedingungen - Tigerladies verlieren unglücklich

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ESV 1927 Regensburg - Südpfalz Tiger Damen 1 33:32 (16:12)

Unter denkbar ungünstigen Bedingungen reisten die Damen der Südpfalztiger zum Tabellenfünften ESV 1927 Regensburg. Leider konnten Linda Knarr und Lena Urschel krankheitsbedingt nicht mitfahren, dann hatte auch noch der Wettergott bei der Anreise seine Hände im Spiel mit widrigen Straßenverhältnissen gerade in Süddeutschland. So kam das Team erst um 18:45 Uhr an, Anpfiff war aber bereits um 19:30 Uhr. Daher muss man der Mannschaft hohen Respekt zollen ob der dann gezeigten Leistung, denn offensichtlich mobilisierte der erstmalige doppelte Punktgewinn eine Woche zuvor Kräfte innerhalb der Mannschaft, die die Regensburger im Verlauf der Partie vor größere Probleme stellte. Routinier Antje Haag im SG-Tor stellte an diesem Abend einmal mehr ihren Wert unter Beweis und konnte durch 14 Paraden, darunter fünf sogenannte „freie“, ihre Mannschaft unterstützen. Bis zur 10.Minute stand das Spiel ausgeglichen, dann trafen Silaghi, Hauck und Schilling dreimal hintereinander und erhöhten nach 3:4-Rückstand auf 6:4. Zwar gelang den Gastgebern kurz darauf wieder der Ausgleich (7:7, 14.), doch konnte Coach Stefan von Frankenberg mit dem Auftreten seines Teams insgesamt nicht zufrieden sein und nahm kurz darauf die Auszeit (15.). Umstellungen im Abwehrverband bedeuteten einen erheblichen besseren Zugriff auf die Angriffsvorbereitungen der Südpfälzer, die nach der Auszeit etwas den bis dahin guten roten Faden verloren und mit 14:9 in Rückstand gerieten (25.). In dieser Phase des Spiels gab es zu viele unvorbereitet abgeschlossene Wurfversuche, die Regensburg für sich zu nutzen wusste. Selbst die zwischenzeitlich genommene Auszeit von SG-Trainer Christian Hörner konnte den Lauf der Gastgeberinnen nicht unterbinden. Immer wieder trafen die Schützen der Gastgeber. Insgesamt 18 einfache Ballverluste allein in der ersten Spielhälfte waren die Ursache für den 16:12-Rückstand zur Pause, wobei Christina Völker den letzten Treffer vor dem Halbzeitsignal markierte.

Nach dem Seitenwechsel kam Regensburg zunächst besser aus der Kabine und setzte gleich zwei Tore in Folge (18:12, 31.). Doch nach einer Zeitstrafe von Lavinia Albescu trafen Laura Winter, Christina Völker und Flora Schilling hintereinander und verkürzten zum 19:16 (35.) Dabei wurde das Überzahlspiel konsequent und geschickt eingesetzt, so dass Regensburgs Abwehr zunehmend Probleme bekam. Auch klappte das Zusam-menspiel der SG-Abwehr fortan immer besser, denn insgesamt fünf eroberte und notierte Bälle von Betreuerin Ulrike Bischoff belegen dies. Mitte der zweiten Halbzeit war es dann soweit: Janina Weber und Flora Schilling schafften den Anschluss zum 24:22 (44.). Jetzt agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe und es war nicht klar erkennbar, wer Tabel-lenvorletzter und Tabellenfünfter war. Zwar erwehrten sich die Hausdamen noch dem druckvollen Angriffsspiel der Südpfalztiger in dem sie ihre Zwei-Tore-Führung verteidigten, doch das mentale Plus hatten eindeutig die Südpfälzer. Bei den Gastgeberinnen lagen teilweise die Nerven blank, denn nur wenig wollte ihnen in dieser Phase des Spiels noch gelingen. Zudem erhielten sie zunehmend Zeitstrafen, auch bekam Trainer von Frankenberg die Gelbe Karte. Dieses nervliche Durcheinander nutzte schließlich Christina Völker und erzielte den verdienten Ausgleich (28:28, 52.). Trotz der Auszeit der Regensburger trumpfte Christian Hörners Team gewaltig auf und ging kurz darauf sogar mit zwei Tore in Führung (28:30, Reichling und Schilling trafen, 54.). Ob es wohl wieder zu

einer faustdicken Überraschung reichte? Leider nein, denn trotz der tollen Moral der Südpfalztiger und dem „Rumpfkader mit nur elf einsatzbereiten Spielerinnen“ standen ihnen die Anzahl an technischen Fehlern im Weg. Regensburg glich durch Natascha Weber und Laura Brockschmidt aus (30:30, 56.). Leider musste Christina Völker unglücklich für zwei Minuten auf die Strafbank, die Gastgeberinnen nutzten die nummerische Überzahl und erhöhten auf 32:30 (57.). Dann die spielentscheidende Szene: Obwohl Regensburg in Unterzahl spielt schafft es Andrea Vlackowa mit ihrem fünften Treffer, die Gastgeberinnen auf die Siegerstraße zu führen und auf 33:30 zu erhöhen. Auch wenn Laura Winter und Meike Silaghi noch SG-Treffer erzielten reichte es am Ende nicht, einen verdienten Auswärtspunkt mit in die Pfalz zu nehmen. So gewinnt ESV 1927 Regensburg aus Pfälzer Sicht etwas glücklich mit 33:32. Dennoch haben die Südpfalztiger trotz der schwierigen Anreise- und Spielbedingungen als Mannschaft eine tolle Moral gezeigt und ihr Bestes gegeben.

SG-Trainer Hörner: Wir kamen sehr gut in die Partie und standen gut in der Abwehr, da wir die Angreifer frühzeitig in ihren Aktionen stören konnten. Durch druckvolle Angriffsaktionen schafften wir es, die Abwehr in Bewegung zu bringen und uns Chancen zu erarbeiten. Leider verloren wir in der ersten Halbzeit etwas den roten Faden und gerieten in Rückstand. Nach der Pause drehten die Mädels einen Sechs-Tore-Rückstand und zeigten eine tolle Moral sowie großen kämpferischen Einsatz. Ein Punkt wäre am Ende verdient gewesen, aber die hohe Anzahl an Fehlern stand uns da leider im Weg.“

Nächster Gegner ist am 3.März zuhause in der Spiegelbachhalle die TS Herzogenaurach, die direkt vor uns auf dem 10.Platz liegt. Mit lautstarker Unterstützung wie gegen Waiblingen-Korb ist sicherlich eine Überraschung möglich!

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger

Haag, Jenne, Hauck (5), Reichling (2), Völker (6), Winter (5/3), Weber (2), Silag-hi (4), Schilling (5), Freund (1), Prin

D1: Tigerladies geben rote Laterne ab - Siegeswille bringt verdienten Heimerfolg

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Südpfalz Tiger Damen 1 - FSG Waiblingen/Korb II 29:25 (18:16)

Endlich! Völlig verdient schlagen die Bundesligadamen der Südpfalztiger ihre Gäste FSG Waiblingen/Korb II am Ende mit 29:25 und geben damit erstmals die rote Laterne als Tabellenletzter ab. SG-Trainer Christian Hörner sprach am Ende „von einem hart erarbeiteten aber verdienten Sieg“. Dabei begann das Spiel von den Hausdamen doch sehr nervös. Aber die rund 200 Zuschauer in der Bellheimer Spiegelbachhalle, die ihr Team immer wieder lautstark zu unterstützen versuchten, merkten bereits in den ersten Spielminuten, dass heute etwas möglich ist und die ersten beiden Bundesligapunkte in der Pfalz würden bleiben können. Linda Knarr begann im SG-Tor und steigerte sich von Minute zu Minute mehr in die Partie, so dass Antje Haag auf einen längeren Einsatz verzichtete. Gerade in der sehr spannenden Schlussphase hielt Knarr schwierige Bälle und verlieh ihrer Mannschaft die notwendige Sicherheit, um am Ende die Punkte zu behalten. Insgesamt parierte sie 15 Würfe, darunter einen 7m-Strafwurf. Die Gäste aus Waiblingen, die mit ihrem neuen Trainer Rainer Bay anreisten und auf den Einsatz von Zweit-ligaspielerinnen verzichteten, gingen mit zwei Toren in Führung (2:4, 4.). Dabei zeigte sich Gästespielerin Tabea Bauer als besonders erfolgreich, da sie bis auf einen Wurf alle übrigen 7m-Würfe sicher verwandeln konnte. Doch die Südpfalztiger kämpften sich wieder heran und glichen durch Flora Schilling und Christina Völker im Gegenstoß wieder aus (4:4, 9.). Dann entwickelte sich das erwartet ausgeglichene Spiel, wobei Hörners Team Probleme in der Abwehr mit den Kreisanspielen hatte. Irgendwie gelang kein richtiger Zugriff auf die Angriffsaktionen, es stand 8:8 (15.). Dann gelang es den SG-Damen, sich erstmals mit drei Treffern in Folge abzusetzen (Völker, Winter und Silaghi, 11:9, 19.). Für Tigertrainer Christian Hörner ein geeigneter Zeitpunkt, seine erste Auszeit zu nehmen. Mit Erfolg. In dieser Minute schaffte er es, seinen Damen weiter viel Selbstvertrauen an die eigene Leistungsstärke zu geben und sie dankten es ihm. Plötzlich wurde deutlich mehr ballbezogen in der Abwehr agiert und Bälle gewonnen, gleichzeitig ging die hohe Fehlwurfquote in der ersten Halbzeit etwas zurück, da die Würfe jetzt erfolgreich im Tor landeten. Aus einer 11:9-Führung machten die Südpfalztiger einen 14:9-Vorsprung (21.). Natürlich konnte diese klare Führung nicht bis in die Halbzeitpause mitgenommen werden, aber die Körpersprache und das Auftreten der gesamten Mannschaft auf dem Feld machten Mut für die zweiten dreißig Minuten. Mit 18:16 ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel hatte Laura Winter beim Strafwurf Pech, doch in Überzahlsituation verhindert Christina Völker ein Kreisanspiel und bringt im schnellen Gegenstoß Kim Reichling in Ballbesitz, die zum 19:16 trifft (33.). Kim Reichling war es auch, die acht Minuten später ihre Mannschaft mit 22:17 wieder in Führung bringt und damit zum zweiten Mal einen Fünf-Tore-Vorsprung herausspielt (41.). Dies veranlasste Gästetrainer Rainer Bay seinerseits die Auszeit zu nehmen, da er merkte, dass sein Team einen Impuls von außen brauchte, wie gegen den Spielfluss der Tigerladies zu agieren sei. Nach der Auszeit beorderte er Sarah Hagen in die vorgezogene Position und die auf der halben Position agierenden Spielerinnen attackierten jetzt deutlich früher die ballbesitzende SG-Spielerin. So dauerte es dann auch fünf Minuten, ehe die Tigerladies auf das veränderte Abwehrverhalten der Gäste eine passende Antwort fanden. Waiblingen verkürzte zwischenzeitlich auf 22:20 (46.). Es wurde für die SG-Anhänger wieder unnötig spannend, doch Ann-Kathrin Hauck beendete diese Torflaute mit dem 23:20 (46.). Nach einer Zeitstrafe der Gäste traf in Überzahlsituation kurz darauf Lena Urschel von rechts außen zum 24:20 und sorgte damit wieder für einen beruhigenden SG-Vorsprung (47.). Dennoch gaben sich die aus der Region Stuttgart kommenden Waiblinger Damen nicht auf. Leider vergaben die Südpfalztiger immer wieder sehr gute Chancen, so dass die Gäste in der 54. Minute bis auf ein Tor herankamen (25:24). Dann bekommt Maike Silaghi eine Zeitstrafe und Waiblingen die Möglichkeit auszugleichen. Aber trotz Ballgewinn der Abwehr vergibt im schnellen Gegenstoß Janina Weber völlig frei von links außen, was einen Zuschauer zur Bemerkung veranlasst „Sie verlieren das Spiel noch.“ So stand es fast zu befürchten denn die Summe der klar vergebenen Tiger-Chancen war zu groß geworden. Dann bekommt im nächsten Angriff Christina Völker den Ball und sie geht am Kreis in die sich bietende Lücke und trifft zum viel umjubelten 26:24 (54.), trotz Unterzahlsituation. Der sehr aufmerksam agierenden SG-Abwehr war es dann auch zu verdanken, dass die Südpfalztiger wieder in Ballbesitz kamen und Kim Reichling das vorentscheidende 27:24 erzielen konnte (55.). Die Gäste gerieten zunehmend in ihren Angriffsaktionen unter Zeitspiel und vergaben ihre Angriffe häufig wenig zwingend. Unterstützt durch Torfrau Linda Knarr schafften es dann auch Lena Urschel durch einen überlegten Heber von rechts außen und zum Abschluss Laura Winter vom 7m-Punkt ihre Chancen zu verwandeln und damit den ersten Bundesligasieg überhaupt für die Südpfalztiger klar zu machen. Mit Standing-Ovation verabschiedeten die Zuschauer die Tigerladies, die sich nach dem Schlusssignal auf dem Spielfeld umarmten und freuten.

SG-Trainer Hörner: „In der ersten Halbzeit fehlte uns der Zugriff in der Abwehr auf die Gegenspielerin, vor allem die Kreisanspiele konnten wir fast gar nicht verhindern. Wir starteten nervös, doch unsere fehlende Cleverness im Abschluss verhinderte eine deutliche Führung. In der zweiten Halbzeit agierten wir deutlich besser in der Abwehr und attackierten konsequent die ballführende Gegenspielerin. Auch Linda Knarr im Tor profitierte von dieser Abwehrarbeit und half uns gerade in der hektischen Schlussphase durch ihre Paraden zu mehr Sicherheit. Wir erarbeiteten uns viele Chancen und so ist der Erfolg auch verdient, da die Mannschaft gerade gegen Ende des Spiels ruhig blieb und nicht weiter nervös wurde.“

Mit diesem ersten doppelten Punktgewinn reichen die Südpfalztiger die rote Laterne des Tabellenletzten weiter an Waiblingen/Korb II und haben jetzt drei Punkte auf dem Konto. Nächster Gegner ist nächstes Wochenende auswärts ESV 1927 Regensburg.

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger

Haag, Knarr, Jenne, Hauck (2), Reichling (5), Völker (5), Winter (6/4), Weber, Silaghi (4), Schilling (2), Freund (2), Urschel (3), Prinz

Südpfalz Tiger auf und außerhalb des Spielfelds in Topform...

Die Belohnung - SG OBK siegt erstmals in Dritter Liga und gibt Rote Laterne ab
 

4 lange Anläufe hat es gedauert, nun ist der Knoten geplatzt. Am Samstag feierten die Damen der SG Ottersheim/Bellheim/ Kuhardt/Zeiskam ihren ersten Sieg in der Dritten Handball-Liga Süd. Das 29:25 (18:16) gegen die FSG Waiblingen-Korb II war verdient.
Vor der Partie hatte Jan Kugel, Co-Trainer der Gäste, mit einem heißen Kampf gerechnet: „Ich erwarte ein sehr intensives Spiel, das der gewinnen wird, der weniger Fehler macht. Im Hinspiel haben wir von einer sehr guten Torhüterleistung profitiert, mal sehen, wie das heute läuft.“ Etwas gehandicapt war sein Team, er hatte nur acht Feldspielerinnen zur Verfügung. „Das ist das Los einer zweiten Mannschaft, dass man auch mal Spielerinnen nach oben abgeben muss“, so Kugel. SG-Trainer Christian Hörner gab sich vor dem Anpfiff recht gelassen: „Wir wollen endlich unserer erstes Spiel gewinnen. Dazu brauchen wir eine gute kämpferische Leistung und eine stabile Abwehr.“Die stand im ersten Spielabschnitt noch nicht gut, ließ besonders über den Kreis zu viele Aktionen der Waiblingerinnen zu. Die großgewachsene Tabea Bauer war nur schwer zu bremsen, und wenn, dann oft nur auf Kosten von Siebenmetern, die sie mit einer Ausnahme verwandelte.

Die SG hielt offensiv dagegen und zeigte sich spielerisch recht variabel. Kim Reichling, Christina Völker und Meike Silaghi rissen immer wieder Löcher in den gegnerischen Deckungsverbund. Nach dem 5:5 gingen die Gastgeberinnen erstmals in Führung, erhöhten nach dem 8:8 (15:10) und lagen in der Halbzeit in Führung.

Danach fielen weniger Tore. Das lag an der von Christian Hörner verordneten offensiveren Deckung und an der sich noch einmal steigernden Torfrau Linda Knarr, die einige Bälle der Marke „Unhaltbar“ aus den Ecken fischte. Aber auch Michael Reemtsma auf der Gegenseite zeigte immer wieder ihr Können. Auch wenn Christina Völker meinte: „Ach was, die wurde doch nur angeschossen!“

„Ich musste nach der ersten Halbzeit etwas tun. Wir wollten insgesamt nur 25 Gegentore bekommen. Das haben wir ja auch geschafft, aber die 16 in der ersten Halbzeit waren mir einfach zu viel“, sagte Hörner.

Auch die 200 Zuschauer gaben immer wieder ihr Bestes. Das ging sogar so weit, dass die große Trommel so stark malträtiert wurde, dass diese den Geist aufgab. Sie muss nun neu bezogen werden.

Nach dem Spiel war Rainer Bay, FSG-Trainer seit Ende November, nicht gut zu sprechen. Er hatte nach einer Roten Karte wegen anhaltenden Reklamierens schon nach 46 Minuten den Innenraum verlassen müssen. Eine harte Entscheidung der Unparteiischen, die nicht immer den sichersten Eindruck machten und oft zu lange brauchten, um ihre Entscheidung deutlich anzuzeigen.

Mitentscheidend für den Sieg der SG war sicher auch die Rote Karte für Waiblingens Mittelblockerin Annika Luckert. Sie war nach ihrer dritten Zeitstrafe (45.) aus dem Spiel. Die Gäste hatten den Vier-Tore-Rückstand gerade auf zwei verkürzt.

„Wir haben uns viele Chancen herausgespielt, das war positiv“, sagte Hörner. „Leider haben wir von diesen aber auch zahlreiche liegen lassen. Daran müssen wir arbeiten und uns verbessern, wenn wir auch gegen andere Mannschaften bestehen und weitere Punkte holen wollen. Aber vor allem bin ich für die Mannschaft froh, dass sie sich für ihren Einsatz belohnt und endlich ihr erstes Spiel gewonnen hat.“ Damit hat die SG die „Rote Laterne“ an die Schwäbinnen weitergegeben, die das Hinspiel noch mit 24:22 gewonnen hatten.So spielten sie
SG OBK: Knaar (Haag) – Hauck (2), Reichling (5), Völker (5) – Winter (6/5), Schilling (2) – Silaghi (4); Jenne, Weber, Urschel (3/2), Freund (2), Prinz - Spielfilm: 1:3 (4.), 5:5 (11.), 12:9 (20.) 18:16 (Halbzeit), 22:17 (41.), 24:21 (49.), 25:24 (54.), 29:25 (Ende) - Zeitstrafen: 3:7 - Siebenmeter: 8/5 – 7/6 - Beste Spielerinnen: Knarr, Rechling, Völker, Silaghi – Reemtsma, Chiara-Sophie Bauer, Tabea Bauer - Zuschauer: 200 - Schiedsrichter: Robin Bittner/Samuel Casselmann

D1: Gelingt der erste Sieg?

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D3: Siegeswille, Kampfgeist, Mannschaftszusammenhalt - und doch müssen sich die Damen 3 beim Tabellenführer geschlagen geben.

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TV Thaleischweiler - Südpfalz Tiger Damen 3 27:25 (14:11)

Am Samstagabend machten sich die #südpfalztigerladys auf den Weg zum TV Thaleischweiler, der bis dahin nur 2 Punkte verloren hatte und somit ganz oben in der Tabelle steht. Diese 2 Punkte hatte der Gegner bei uns liegen lassen müssen und mit dem Ziel auch dieses Spiel wieder für uns zu entscheiden, ging man ins Spiel.

Dies startete zunächst sehr ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich zunächst absetzen (4:4, 9:9). In der Abwehr arbeitete man sehr engagiert und bot dem Gegner wenig Raum.  Auch durch die immerwieder angezogenen Wechsel ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen. Auch im Angriff lief es zunächst nicht schlecht für unsere #südpfalztigerladys. Allerdings vergab man mal wieder die ein oder andere sichere Chance. Zudem musste man bereits in der ersten Hälfte zwei Zeitstrafen hinnehmen. So gelang es dem Gegner durch eine 4-Tore-Folge sich erstmals abzusetzen. Mit einem Zwischenstand von 11:14 wechselte man die Seiten.

Gleich von Beginn der zweiten Hälfte gaben wir wieder Vollgas und konnten direkt den Vorsprung des Gegners wieder einholen. Nicht nur auf dem Spielfeld wurde alles gegeben, sondern auch unsere Bank feuerte lautstark ihre Spielkameradinnen an. Und obwohl man erneut fragwürdige Zeitstrafen hinnehmen musste, ging man 10 Minuten vor Schluss zum ersten Mal in der zweiten Hälfte in Führrung. Das Spiel nahm nochmal an Härte zu, jedoch wurden mehrere Fouls des Gegners nicht geahndet. Man kämpfte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bis zum Schluss, doch leider war es uns durch die äußeren Gegebenheiten nicht möglich die Führrung bis zim Ende der Partie zu halten. Man musste sich mit 25:27 geschlagen geben, wobei hier mindestens ein Unentschieden der berechtigte Ausgang des Spiels gewesen wäre.

Man gab sich bis zum Ende der Partie nicht auf und jeder unterstützte sich heute gegenseitig. Zudem spielte man über weite Strecken eine starke Abwehr und auch auf dem Zusammenspiel im Angriff lässt sich aufbauen. Jetzt heißt es nicht den Kopf hängen zu lassen sondern, all das mit in unser nächstes Spiel am 3. Februar gegen Dudenhofen zu nehmen.

Es spielten: Michelle Orth(6), Nele Guldenschuh(4), Lea Meyer(4), Emely Gutzler(4), Sina Engel(3/3), Sarah Doser(2), Sarah Bauchhenß(1), Lisa Nowack(1), Julia Mössmer, Katrin Settelmeier, Bianca Weiß, Hannah Herrmann(Tor)

D1: Starke erste Halbzeit – aber zu hoher Kraftaufwand verhindert Überraschung

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Südpfalz Tiger Damen 1 - TV Möglingen 25:33 (13:13)

Zum Rückrundenstart in der 3.Handball-Bundesliga begrüßten die Damen der Spielgemeinschaft den Tabellenfünften, den TV Möglingen. Zu Beginn begann die Partie nervös, denn nach dem Führungstreffer der Gäste durch Freya Stonawski (0:1, 2.) passierte auf beiden Seiten zu wenig. Immer wieder wurden Bälle leichtfertig verworfen und waren Ausdruck des sehr nervösen Beginns. Erst vier Minuten später gelang den Gästen der zweite Treffer per 7m-Wurf durch Franziska Ramirez (0:2, 6.). Da hatte Routinier Antje Haag wenig Abwehrchancen, aber sie steigerte sich in der ersten Spielhälfte zunehmend und hielt ihr Team mit insgesamt 10 gehaltenen Bällen im Spiel. Nach der Auszeit von Trainer Christian Hörner in der 9. Minute beim Spielstand von 0:3 stellte er die Abwehr wieder ein wenig um und hatte damit Erfolg. Innerhalb von 70 Sekunden glichen die Tigerladies durch Tore von Christina Völker (zweimal) und Meike Silaghi aus (3:3, 10.). Lena Urschel, nach langer Krankheit wieder genesen, schaffte dann erstmals und leider letztmals die Führung zum 4:3, als sie von rechts außen einlaufend völlig frei am Kreis zum Wurf kam (11.). Dann konnte sich der Tabellenfünfte Mitte der ersten Halbzeit absetzen, als den SG-Damen nur wenig im Angriff gelang (5:8, 15.). In dieser Phase des Spiels nahmen sich die SG-Angreiferinnen häufig zu früh den Wurf oder aber trafen die falsche Entscheidung. Erst ein verworfener 7m-Wurf von Gästespielerin Theresa Fischer weckte wieder Kräfte und Konzentration bei den Südpfalztiger. Zunächst traf Ann-Kathrin Hauck zum Anschlusstor von 7:8 (19.), später gelang dies Janina Weber zum 11:12 (26.). In der Zwischenzeit vergab Möglingen eine erneute Drei-Tore-Führung (9:12, 24.). Dies war möglich, da trotz hoher Fehlwurfquote und liegen gelassener Chancen Antje Haag die Gästespielerinnen immer mehr verunsicherte durch ihre starken Abwehrparaden. So kam es, dass Christina Völker 30 Sekunden vor dem Halbzeitsignal den Ausgleich zum verdienten Halbzeitstand von 13:13 markieren konnte. Die rund 120ß Zuschauer in der Bellheimer Spiegelbachhalle waren mit dem kämpferischen Auftreten ihrer Mannschaft zufrieden.

Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich das Spiel bis zur 45 Minute ausgeglichen. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen und wenn, so kämpften sich die SG-Damen immer wieder heran. 15:15 (34.), 19:19 (40.) und 21:22 (Völker, 44.) hießen die Zwischenstände. Doch bei der dünnen SG-Personaldecke mit der wiederholt verletzten Julia Sefrin machte sich der hohe Kraftaufwand im Laufe des Spiels bemerkbar. Nach dem 22:24 Treffer von Freya Stonawski nahm Tigertrainer Christian Hörner seine zweite Auszeit, um seinen Damen die notwendige Verschnaufpause zu gönnen und um nochmals taktische Anweisungen zu geben. Doch leider hatte dies nicht den erhofften Erfolg, denn die Gäste aus dem Strohgäu in der Region um Stuttgart nutzten diese Schwächephase der Südpfalztiger aus und erhöhten die Führung spielentscheidend auf 23:29 (51.). Leider gelang den Südpfälzerinnen sieben Minuten kein Treffer mehr, erst Laura Winter traf fünf Minuten vor dem Abpfiff zum 24:29. Zuvor scheiterte sie vom 7m-Punkt. Am Ende verlieren die Damen der SG OBK etwas zu hoch mit 25:33 und bleiben mit einem Punkt am Tabellenende. Nächster Gegner ist am 10.2.18 Waiblingen-Korb II, die nur einen Punkt vor den Südpfalztigern liegen und damit in unmittelbarer Reichweite. Mit einem Sieg könnte erstmals die rote Laterne des Tabellenletzten abgegeben werden. Daher freuen sich die Tigerladies um lautstarke und kräftige Unterstützung in der Bellheimer Spiegelbachhalle.

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger

Haag, Knarr, Jenne (1), Hauck (4), Reichling (1), Völker (10), Winter (3/2), Weber (2), Silaghi (2), Schilling (1), Freund, Urschel (1),. Prinz

D1: Lokalderby in der 3.Liga - am Samstag Rückrundenauftakt in Kandel

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TSV Kandel - Südpfalz Tiger Damen 1

 

Am kommenden Samstag beginnt für die Tigerladies der SG OBK die Rückrunde der 3. Bundesliga Süd. Der erste Auswärtsgegner ist der TSV Kandel. Anwurf in der Sporthalle Kandel wird um 18 Uhr sein. Die Tabelle der Hinrunde sieht die Auswahl der Gastgeberinnen auf dem drittletzten Tabellenplatz, die Südpfalz Tiger markieren das Tabellenschlusslicht. Die Gäste um Trainer Christian Hörner hoffen in der Rückrunde auf den ein- oder anderen Punkt um vielleicht doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.

Die Tiger haben die Winterpause genutzt, um sich nach der kräftezehrenden Hinrunde ein wenig zu erholen. Seit einer Woche ist der reguläre Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Der erste Trainingsfokus lag auf der Verbesserung der Abwehrarbeit.

Die Gastgeber aus Kandel brillieren immer wieder durch starkes Mittelfeld und linken Rückraum. Diesen Stärken entgegenzuwirken und viele Kreisanspiele zu verhindern erscheint als ein mögliches Rezept gegen die Lokalrivalen.

Im Hinspiel, das zu Hause 24:29 verloren wurde, konnten die Damen der SG sehr gut mit- und dem Druck der anstürmenden Kandeler entgegenhalten. Lediglich in den letzten 15 Minuten zeigte sich die größere Routine des späteren Siegers, der an dieser Stelle einfach den längeren Atem hatte.

Der Einsatz von Laura Winter am Wochenende ist krankheitsbedingt noch etwas fraglich, ansonsten gehen die Herausforderer vollständig und top motiviert ins Derby. Trainer und Spielerinnen rechnen sich trotz der Tabellensituation Chancen aus. Man darf sich auf eine spannende Rückrunde freuen.
 

D1: Sehr gute Leistung am Ende nicht belohnt - Tigerladies verlieren Pfalzderby gegen Kandel unglücklich

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TSV Kandel - Südpfalz Tiger Damen 1 23:22 (12:9)

Nach der Weihnachtspause startete die erste Damenmannschaft der SG Ottersheim / Bellheim / Kuhardt mit dem Pfalzderby gegen den TSV Kandel in die Rückrunde ihrer ersten Bundesligasaison. Trainer Christian Hörner konnte wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen, die Verletzungen oder Krankheiten einiger Spielerinnen waren auskuriert. So konnten sich die mitgereisten SG-Fans auf ein spannendes und hoffentlich besser geführtes Match freuen und sie wurden lange Zeit auch nicht enttäuscht.

Laura Winter gelang der erste Treffer im Kalenderjahr 2018 für die Südpfalztiger (0:1, 3.). Beide Teams agierten nervös und die Gastgeberinnen hatten zunächst große Probleme in Wurfsituation zu kommen, da die SG eine andere Abwehrformation spielte. Torfrau Linda Knarr gab durch gut parierte Bälle ihrer Abwehr mit zunehmender Spieldauer immer mehr Sicherheit. Geblockte Bälle belegten dies. So war es für die rund 350 Zuschauer in der Kandeler Sporthalle auch nicht verwunderlich, dass es Mitte der ersten Halbzeit erst 4:4 stand (Winter, 13.). Leider verletzte sich kurz danach Julia Sefrin in einer Eins gegen Eins Aktion am Knie wieder derart schwer, dass zu befürchten ist, dass sie für den Rest der Saison ausfallen wird. Näheres wird eine Untersuchung ergeben. Nach diesem Schock verlor Christian Hörners Team verständlicherweise den Angriffsfaden, so dass Kandel diese Schwächephase nutzte und auf 11:6 davon zog (25.). Verantwortlich war sicherlich noch die Verletzung von Julia Sefrin, die in den Köpfen der SG-Spielerinnen steckte. Aber auch überhastet abgeschlossene Angriffsversuche und daraus resultierend viele Fehlwürfe führten zu diesem hohen Zwischenstand. Doch die Moral des Teams stimmt weiterhin, denn gerade in der Spielpause konnten die jungen Tigerladies Abstand vom Handball gewinnen und andere, ebenfalls wichtige Dinge besprechen und gemeinsam unternehmen. So kämpften sich die Tigerdamen wieder heran durch Maike Silaghi am Kreis (12:8, 29.) und kurz vor dem Halbzeitsignal gelingt Laura Winter ein Treffer 12:9. Wenn man die bis dahin drei vergeben 7m-Würfe noch hinzuaddiert, wäre sogar ein Unentschieden möglich gewesen.

Nach dem Seitenwechsel kamen die SG-Damen denn auch mit viel Selbstvertrauen auf’s Spielfeld zurück. Man merkte ihnen an, dass sie heute unbedingt punkten wollten. Hochkonzentriert in der Abwehr agierend, hinter der Torhüterin Linda Knarr immer besser wurde, kauften die Tiderladies den Kandeler Bienen in deren eigener Halle den Schneid ab. Fünf Treffer in Folge markierten diese starke Phase und bedeuteten den 12:14-Zwischenstand (38.). Selbst die Auszeit von Kandels Trainer Eyub Erden vermochte diesen starken Auftritt der SG-Damen nicht zu unterbrechen. Kurze Zeit später traf Ann-Kathrin Hauck zum 13:15 (41.) und verteidigte die Zwei-Tore-Führung. Im Anschluss an diesen Treffer erhielt Erden sogar die gelbe Karte, da er sich zu laut über eine Szene, die zum Tor führte, beschwerte. Dabei hatte er allen Grund, denn seine Mannschaft spielte einfach nicht gut und hatte auf die aggressive, aber ballorientierte Deckungsarbeit nicht immer die richtige Entscheidung getroffen. Doch nach dem 14:17-Tor von Christina Völker (45.) erwischte es sie in der Abwehr zum dritten Mal mit einer Zeitstrafe, was gleichzeitig die Rote Karte bedeutete (45.). Damit fehlte neben Julia Sefrin bereits eine zweite wichtige Spielerin der Südpfalztiger, was sich leider auch später deutlich bemerkbar machte. Nachdem Janina Weber ebenfalls kurz darauf eine Zeitstrafe erhielt, spielten die SG-Damen in doppelter Unterzahl. Die Gastgeberinnen nutzten dies und schlossen zum 16:17 auf (47.). Aber Luisa Jenne und Larissa Freund trafen beide hintereinander trotz dieses Handicaps und bauten die Führung auf 16:19 aus (49.). Selbst fünf Minuten vor dem Ende der Partie hatte dieser Drei-Tore-Vorsprung der SG-Damen noch bestand (18:21, 55.) und es bestand beim mitgereisten SG-Anhang erstmals die wirkliche Hoffnung auf einen doppelten Punktgewinn. Aber die Bienen aus Kandel gaben sich ihrerseits nicht auf und rauften sich zusammen. Auch ihnen gelang in der Schlussphase ein Hattrick mit drei Treffern in Serie, der den Ausgleich bedeutete (21:21, 57.). Den Tigerladies fehlte Christina Völker besonders schmerzlich, da zu wenig Druck und Torgefährlichkeit auf Kandels Abwehr hat aufgebaut werden können. SG-Trainer Hörner nahm die Auszeit. Nach der Ansprache gelang Luisa Jenne ihr zweiter Treffer, obwohl das Team wegen einer Zeitstrafe abermals in Unterzahl agieren musste. Dies kostete Kraft und fehlte im Endspurt des Spiels. Kandel konnte zunächst ausgleichen (Baldauf, 22:22, 59.) und nach Ballverlust im Angriff traf Franziska Brecht 50 Sekunden vor dem Abpfiff zum glücklichen Siegtreffer für die Gastgeberinnen (23:22). Enttäuscht über diese Niederlage verließen die Tigerladies nach Abpfiff das Spielfeld. Hatten sie doch alles gegeben und am Ende wurde ihre Belohnung, ein doppelter Punktgewinn, wieder vorenthalten

SG-Trainer Hörner: „Die Abwehr und der Kampfgeist waren heute top. Mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden, wir hatten nicht den Durchhänger wie in den letzten Spielen und konnten diese für uns entscheiden. Am Ende hatte es Kandel gegen die doppelte Unterzahl leicht die Tore zu machen und auch ohne Gegentor zu verteidigen. Im Angriff, da müssen wir uns weiterhin steigern, um demnächst mal zwei Punkte für uns mitzunehmen.“

Nächster Gegner ist am 27.Januar in der Spiegelbachhalle der TV Möglingen (8.Platz).

 Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger

 Haag, Knarr, Sefrin, Jenne (2), Hauck (3), Reichling (2), Völker (3), Winter (8/1), Weber, Silaghi (1), Schilling (1), Freund (2), Urschel, Prinz

D1: Und weiter geht's...

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Die Damen der Südpfalz Tiger laden herzlich zum Neujahrsempfang ein!

Am Samstag, 27.01.17, findet das erste Heimspiel der Rückrunde unserer Damen 1 statt. Dafür haben sich die drei Mannschaften der #südpfalztigerladies einiges einfallen lassen, um sich für die Unterstützung in der Vorrunde zu bedanken und auch um „Lust auf mehr“ zu machen. Neben diversen Snacks und Getränken wird es eine Tombola mit tollen Preisen geben. Als Hauptpreis sind VIP Tickets für ein Spiel der Rhein-Neckar-Löwen zu gewinnen.
Natürlich soll es auch ein schönes Handballspiel geben und am Ende hoffentlich zwei Punkte für die Tigerladies.
Wir hoffen euch zahlreich in der Halle begrüßen zu dürfen, am Samstag und auch bei den restlichen Spielen der Südpfalz Tiger in dieser Runde.

Alle Fans und Freunde sind herzlich eingeladen.



Die Mädels freuen sich auf eure Unterstützung und hoffen, dass ihr auch 2018 wieder den Weg in die Hallen findet

D1: Sehr gute erste Halbzeit – trotzdem klare Niederlage in Ketsch - Tiger-Ladies verlieren klar gegen Junior-Bären

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TSG Ketsch 2 - Südpfalz Tiger Damen 1 28:18 (11:8)

Zu ungewohnter Zeit (Freitagabend) reiste die erste Damenmannschaft der SG Ottersheim / Bellheim / Kuhardt zu den Junior-Bären der TSG Ketsch II. Aufgrund eines Spieles der ersten Damenmannschaft des Gastgebers einigten sich beide Mannschaften auf den vorgezogenen Anwurftermin. Ketschs Trainer Adrian Fuladdjusch nutzte denn auch die Möglichkeit, vier Spielerinnen der ersten Mannschaft, die in der zweiten Bundesliga spielt, in den Kader seiner Junior-Bären zu beordern und Spielanteile zu geben. Es waren dies Lara Eckhardt, Elena Fabritz, Katja Hinzmann und Lea Marmodee, die allein acht Tore erzielte. Am Ende des Spiels kamen diese vier Spielerinnen zusammen auf insgesamt 15 der 28 geworfenen Tore. Somit relativiert sich das spätere Endergebnis ein wenig. Die SG begann mit Linda Knarr im Tor, die Mitte der zweiten Halbzeit von Antje Haag abgelöst wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte Linda Knarr gerade in der ersten Spielhälfte durch gelungene Paraden Akzente setzen, darunter ein gehaltener 7m-Wurf von Lara Eckhardt (2:2, 5.). Zuvor glichen Meike Silgahi und Christina Völker die Führung der Gastgeberinnen jeweils aus, die durch Tore von Eckhardt und Fabritz in Führung gingen. Trotz der gut agierenden Abwehr setzte sich mit zunehmender Spieldauer die individuelle Klasse der Junior-Bären mehr und mehr durch, allerdings unter tatkräftiger Unterstützung der SG-Damen. Pech hatte Laura Winter, die ihren 7m-Wurf beim Stand von 5:3 an die Latte knallte (12.). Im Gegenzug hatte Linda Knarr oft keine Abwehrchance bei den Gegentreffern. Ketsch erhöhte auf 7:3. (16.). SG-Trainer Christian Hörner nahm anschließend seine erste Auszeit. Hier musste er die bis dahin aufgelaufene Fehlwurfquote und technische Fehler ansprechen, die die Südpfalztiger immer wieder Ballverluste einbrachten und entsprechende Gegentore bedeuteten. Aber die Tiger-Ladies bewiesen auch in dieser schwierigen Phase Moral und stemmten sich mit ihren spielerischen Mitteln gegen den zu hohen Rückstand. Nach dem 9:3 der Ketscher Damen (Marmodee, 20.) trafen Larissa Freund nach einem Freiwurf (9:4, 22.) und Julia Sefrin, die von der Mitte kommend auf der halbrechten Position an den Kreis durchbrach und erfolgreich verwandelte (9:5, 23.). Jetzt nahm Ketsch die Auszeit, da dem Tabellenachten gegen Ende der ersten Halbzeit immer weniger einfiel, wie er die kompakt stehende 6:0-Abwehr der Südpfalztiger knacken konnte. Nur eine Strafzeit für Meike Silaghi in der 25. Minute schwächte die SG, sodass die Gastgeberinnen die Führung auf 11:6 wieder ausbauen konnten. Aber zahnlos wollten sich die Südpfälzerinnen nicht in die Halbzeitpause verabschieden und Laura Winter traf in Unterzahl von links außen zum 11:7 (26.). In dieser Unterzahlsituation begann die stärkste Phase von SG-Torhüterin Linda Knarr, die in den letzten vier Minuten wiederholt freie Würfe der Gastgeberinnen abwehrt und ihre Mannschaft damit im Spiel hielt. Ärgerlich, dass mehrere gute Torwurfgele-genheiten liegen gelassen wurden und erst Larissa Freund in der 29. Minute das 11:8 erzielen konnte. Dies war gleichzeitig auch der Halbzeitstand.

Eigentlich hätten die SG-Damen aufgrund dieser starken ersten Halbzeit mit viel Selbstvertrauen aus der Kabine kommen müssen, doch leider war das Gegenteil der Fall. In den ersten sieben Minuten der zweiten Halbzeit wollte im Angriff einfach nichts mehr gelingen und Ketsch zog auf 15:8 (37.) und vier Minuten später sogar auf 19:10 (41.) davon. Damit war das Spiel aus SG-Sicht praktisch schon gelaufen, denn Christian

Hörners Team hatte nicht mehr die notwenigen Möglichkeiten, diesen Rückstand zu kompensieren. Fehlwürfe oder Fehlpässe sorgten dafür, dass die Gastgeberinnen nicht mehr als nötig tun mussten, um am Ende das Spiel zu gewinnen. Mitte des zweiten Spielabschnitts gelangen den Tiger-Ladies nochmals drei Treffer in Serie (zweimal Völker und Silaghi trafen), es stand 22:15 (48.). Am Ende gewinnen die Junior-Bären aus Ketsch etwas zu hoch mit 28:18, was gerade nach der ersten Halbzeit nicht zu erwarten gewesen war.

Mit einem verdienten Punkt überwintern damit die Damen der SG Ottersheim / Bellheim / Kuhardt nach der Hinrunde auf dem letzten Tabellenplatz, sind aber nur einen Punkt hinter Waiblingen-Korb II, die mit 2:20 Punkten den vorletzten Platz belegen.

Am 13.Januar 2018 startet die Rückrunde mit dem Pfalzderby gegen den TSV Kandel in deren Halle, die den drittletzten Platz mit 9:13 - Punkten innehaben.

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger:

Haag, Knarr, Sefrin (2), Jenne, Hauck (2), Reichling, Völker (5), Winter (4/2), Weber (1), Scherthan, Silaghi (2), Schilling, Freund (2), Prinz

   
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