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D1: Gut gebrüllt, nichts gewonnen - Damen 1 mit starker Leistung bei Niederlage

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Südpfalz Tiger Damen 1 - TuS Metzingen 2 21:23 (8:12)

Die Südpfalz-Tigerladies von der SG Ottersheim/Bellheim/ Kuhardt trafen in ihrem zehnten Spiel auf den „Talentschuppen“ der TuS Metzingen, der als Aufsteiger eine gute Serie spielt – und mit einem 23:21 (12:8)-Sieg die Punkte mitnahm.
Da sich die Bundesligamannschaften in der WM-Pause befinden, konnte Gasttrainerin Edina Rott am Samstag ihr Team mit Stina Karlsson und Annika Ingenpass verstärken. Die Wörtherin Marlene Zapf war als Betreuerin dabei. Die Spielerinnen aus der ersten Mannschaft erzielten 12/5 Tore und setzten Akzente. SG-Trainer Christian Hörner begann wiederum mit Routinier Antje Haag im Tor, die einen ausgesprochen guten Tag erwischte. Nach dem 1:3 stellten sich die Tigerladies besser auf den Angriff der in Schwarz spielenden „Pink-Ladies“ ein und konnten durch zwei Treffer von Laura Winter ausgleichen (3:3, 8.). Den rund 200 Zuschauern in der Bellheimer Spiegelbachhalle bot sich ein sehr kämpferisches und körperbetontes Spiel. Nach dem 4:4 durch Laura Winter (12.) konnten sich die Gäste lösen, die Fehlwurfquote der OBK wurde größer.

Aber das Kämpferherz der SG-Damen schlug auch diesmal wieder, Larissa Freund und Ann-Kathrin Hauck trafen, es stand 7:9 (25.). Aber das in der Abwehr kampfbetonte Spiel kostete nicht nur Kraft. In der Schlussphase musste Meike Silaghi eine Zeitstrafe absitzen. Mit dem Schlusssignal traf Ramona Rott von links außen zum 8:12.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Tigerladies den besseren Start, Meike Silaghi erzielte vom Kreis den 11:12-Anschlusstreffer. Kim Reichling vergab einen Strafwurf, Ann-Kathrin Hauck scheiterte im Nachwurf, doch wurde der Abpraller toll zurückerkämpft und Silaghi verwandelte. Dieser Anschluss verunsicherte Metzingens Angriff, er kam häufiger unter Zeitdruck. Den verdeckten Wurf von Stina Karlsson parierte Antje Haag und leitete den Gegenangriff ein, der nichts einbrachte. Kim Reichling erhielt eine Zeitstrafe und der Gast einen Siebenmeter, den die hereingenommene Linda Knarr hielt.

In Unterzahl scheiterte Christina Völker mit ihrem Wurf am Pfosten. So blieb es spannend Mitte der zweiten Halbzeit, die Gäste zogen auf 15:20 davon (51.).

Sechs Minuten vor dem Ende nahm SG-Trainer Christian Hörner sein drittes Team-Time-Out, um seinen Mädels bei 18:23 die verdiente Erholungspause nach dem großen Kampfspiel zu geben. Immerhin fehlten zwei Leistungsträgerinnen, Lena Urschel und Julia Sefrin sind nicht leicht zu ersetzen. Kim Reichling und Meike Silaghi verkürzten auf 20:23 (57.). Antje Haag gab mit ihren Paraden ein ums andere Mal ihrem Team die Möglichkeit, weiter zu verkürzen. Den letzten Treffer des Spiels zum Endstand von 21:23 erzielte Christina Völker mit ihrem sechsten Treffer.

OBZ-Trainer Hörner: „Die Mannschaft zeigte heute eine ganz starke Leistung. Vor allem in der zweiten Spielhälfte überzeugte sie mit einer super Abwehr, wobei Antje Haag ein starker Rückhalt war. Aber die Fehlwurfquote gerade in der ersten Spielhälfte ließ uns immer einem Rückstand hinterherlaufen. Über die gesamten 60 Minuten hängte sich das Team voll rein, aber es reichte leider immer noch nicht für den ersten Sieg.“

D1: Gegen Tabellenführer Bietigheim toll gekämpft und Moral bewiesen

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SG BBM Bietigheim II - Südpfalz Tiger Damen 1 39:26 (21:13)

Am vergangenen Wochenende reiste die Bundesligamannschaft der Südpfalz-Tiger zum Tabellenführer in die dortige Handballhochburg nach Bietigheim. Dort war die zweite Mannschaft Gastgeber in der Halle am Viadukt um Trainer Hans Christensen. Die Südpfälzerinnen konnten nach dem spielfreien Wochenende etwas Kraft tanken und sie traten zu Beginn mit Zuversicht und vielen guten Aktionen auf. Routinier Antje Haag im Tor begann und zeigte gleich zu Spielbeginn gute Aktionen im Tor, die Christina Völker zu nutzen wusste. Sie erzielte die ersten beiden Treffer des Spiels und brachte die SG mit 2:0 in Front (4.). Trainer Christian Hörner ließ mehr körperbetonte und ballorientierte Abwehrarbeit trainieren und dies wirkte sich in den ersten 15 Minuten auch positiv aus. Ann-Kathrin Hauck und wiederum Christina Völker erhöhten auf 4:1 (7.). Die Gastgeberinnen hatten ihre Schwierigkeiten mit den bis zu diesem Zeitpunkt sehr gut aufspielenden Südpfälzerinnen und zwangen Bietigheims Trainer Hans Christensen nach dem 5:3 (wieder erzielt durch Christina Völker, 9.) zur frühen Auszeit. Sichtlich überrascht ob der couragiert auftretenden Südpfalztigerinnen, die bis dahin gekonnt ihre Zähne zeigten und sich nicht kampflos hergaben, musste der Tabellenführer Impulse von der Bank erhalten, um im Spiel zu bleiben. Neu eingestellt zeigte dann auch der Tabellenführer, weshalb diese Mannschaft zur Zeit ganz oben steht. Durch eine frühe Zeitstrafe kassierten die SG-Damen zwei Tore in Unterzahl und der Gastgeber ging erstmals in Führung (6:5, 12.). Dennoch hielten die Südpfälzerinnen immer wieder dagegen, so verkürzte Ann-Kathrin Hauck zum 10:8 (17). Leider begann dann eine Schwächephase mit zu vielen Fehlwürfen oder überhastet abgeschlossenen Angriffsversuchen, aber insgesamt gab sich das Team nicht auf und zeigte Moral. Bietigheim nutzte diese Phase zwischen der 21. und 28. Minute konsequent aus und zog auf 21:10 davon. Zwischenzeitlich konnten sich noch Laura Winter und Meike Silaghi in die Torschützenliste eintragen. Mit einem 21:13-Rückstand wurden schließlich die Seiten gewechselt. Dabei waren es aber die Südpfalztiger, die die letzten drei Treffer der ersten Halbzeit erzielten (zweimal Flora Schilling, Laura Winter).

Nach der Pause kam für die sehr gut spielende Antje Haag (14 Paraden) Torfrau Linda Knarr ins Spiel. Doch der Tabellenführer machte jetzt ernst und trat deutlich konzentrierter und aufmerksamer auf. Innerhalb von sieben Minuten wurde der Spielstand auf 26:13 ausgebaut. Lena Klingler und Alina Ridder, die auch zum, Kader der ersten Bundesligamannschaft gehören, traten in dieser Phase als wiederholte Torschützen vor. Dennoch hielten die Tigerladies das Tempo hoch und trugen ihrerseits durch gelungene Aktionen zum Unterhaltungswert des Spiels in der Halle am Viadukt bei. Zwar hatten sie gegen die spielerisch sehr starken Gastgeberinnen als Aufsteiger nicht wirklich erwartet hier Punkte mitzunehmen, aber den Respekt für ihr engagiertes Auftreten und Mitspielen sicherlich verdient. Am Ende siegt der Tabellenführer mit 39:26 und behauptet damit die erste Tabellenposition. Hörner: Es war das erwartet schwere Spiel. Wir kamen gut in die Partie und konnten in der Anfangsphase auch gut mitspielen und auch ein paar Akzente setzen. Diesmal überzeugte mich neben dem Angriff auch die Abwehr. Die Schwächephase im Spiel nutzte Bietigheim konsequent aus, doch die Mädels ließen sich trotz großem Rückstand nicht unterkriegen und drückten weiterhin aufs Tempo. Das spricht für eine gute Moral! Mehr war heute einfach nicht drin.“

Die Südpfalztiger warten somit weiterhin auf ihren zweiten Punkt, der am kommenden Wochenende in der Spiegelbachhalle vielleicht gegen TuS Metzingen II (5.Platz mit 12:2-Punkten) gelingen will? Eine große Unterstützung durch die Zuschauer hat diese Mannschaft mit ihrem Auftreten in fremden Hallen allemal verdient.

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger

Haag, Knarr, Sefrin (2/1), Jenne, Hauck (4), Reichling, Völker (5), Winter (2), Weber (3), Silaghi (2), Schilling (4), Freund (3), Prinz (2)

D1: Auswärts beim Spitzenreiter

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SG BBM Bietigheim 2 - Südpfalz Tiger Damen 1

Acht von 22 Spieltagen sind in der laufenden Saison der 3. Bundesliga Süd der Damen bereits gespielt und die Tabelle hat sich schon differenziert.

Der Tabellenführer SG BBM Bietigheim II empfängt am Samstag den Tabellenletzten, die Tigerladies der SB Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam um ihren Trainer Christian Hörner. Anwurf in der Sporthalle am Viadukt in Bietigheim wird um 17 Uhr sein.

Der Tabellenführer wurde erst einmal geschlagen und konnte die letzten 7 Spiele gewinnen.
Die Reserve des aktuellen deutschen Meisters ist vollgepackt mit sehr starken Einzelspielern. In der Abwehr erwartet die Auswahl der Südpfalz Tiger Schwerstarbeit. "Die sind auf allen Positionen brandgefährlich" titelt der Trainer der SG.

„Mit durchschnittlich 30 Toren pro Spiel sind sie Ligaspitze.“ so Hörner weiter. „Zugleich stellen sie mit durchschnittlich 24 Gegentoren mit die beste Abwehr der Liga was auch an ihren starken Torfrauen liegt.“
Die SG muss im Angriff geduldig ihre Chancen herausspielen und dann eiskalt nutzen. In der Abwehr wünscht sich der Trainer eine Steigerung zum Haunstetten Spiel. „Da müssen wir konsequenter den Ballhalter bekämpfen.“
Die Mannschaft hat sich vorgenommen, mutig aufzutreten, ohne zu großen Respekt in das Spiel zugehen und den Favoriten möglichst lange zu ärgern.

Vielleicht erwartet uns ja eine Überraschung!

Für das Auswärtsspiel am 18.11.2017 um 17.00 Uhr gegen die SG BBM Bietigheim 2 wird ein Bus eingesetzt.

Abfahrt in Ottersheim 13.15 Uhr, Bellheim Spiegelbachhalle 13.30 Uhr. Anmeldungen bei Ulrike Bischoff (Tel. 0176/56776626)

D1: Platzt der Knoten auch zuhause?

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D1: Mit der Außenseiter-Mentalität - SG fehlt es gegen Freiburg an Temperament

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Südpfalz Tiger Damen 1 - HSG Freiburg 28:33 (14:18)


 
Gegen die HSG Freiburg hatte Aufsteiger SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt die Außenseiterrolle. Leider spielte er mit dieser Mentalität. So war die sechste Niederlage in der Dritten Handball-Liga Süd der Frauen nicht zu verhindern. 28:33 (14:18) endete die Begegnung.
Mit mehr innerer Stärke hätte die SG OBK am Samstag dem Favoriten gefährlich werden können. Nach dem 16:19 von Julia Sefrin (36.) gab es die erste Zeitstrafe des Spiels für Rebecca Dürr (HSG). In Überzahl fingen sich die Gastgeberinnen das 16:21 ein. Christina Völker zog halb links durch und erzielte das 20:24, die hereingekommene Antje Haag hielt den dritten Wurf, aber OBK konnte nicht verkürzen. Auf das 20:25 reagierte Trainer Christian Hörner mit der nächsten Umstellung in der Abwehr.Hörner probierte einiges mit beschränkten Mitteln. Zu Beginn stellte er seine rechte Abwehrseite sehr offensiv, Sefrin nahm sich Dürr an, Ann-Kathrin Hauck nahm es mit Nadine Czok, der Toptorjägerin (diesmal 10/2 Treffer), auf. Dem Trainer war nicht aggressiv genug, denn die Abwehrseite ließ sich mehrmals überlaufen. Und auf der anderen Hälfte gab es Lücken, die Freiburg nutzte. Nach dem 4:7 (12.) kamen Völker (halb links) und Kim Reichling (Mitte), verteidigte OBZ mit 6-0. Das klappte auch nicht gut, in der 17. Minute fiel das 5:11. Vier Kontertore hatte Freiburg bereits erzielt. Czok bekam eine Pause, danach war OBK erfolgreicher, kam auf 9:13 heran. Endlich gab es die ersten Kontertore für die SG. Stark das Tor zum 11:14 von Völker, die sich insgesamt zu viele Fehlversuche leistete. Klasse das 14:18 vor der Pause von Sefrin. Linda Knarr imTor hatte bis dahin sechsmal pariert.

Den Gastgeberinnen fehlten Tore von den Außenpositionen. Wer konnte? Von den drei Linkshänderinnen war keine da. Jessica Glaser hat sich aus Studiengründen verabschiedet, Rechtsaußen Lena Urschel ist krank und fehlt wohl noch zwei Wochen, Flora Schilling wurde in der A-Jugend gebraucht. Theresa Prinz und Janina Weber versuchten es auf der rechten Seite und konnten aus spitzem Winkel wenig ausrichten. Links griff Laura Winter an und warf zwei Tore. Vier Siebenmeter, die es nach Fouls gegen Kreisspielerin Maike Silaghi und Sefrin gab, verwandelte Winter sicher.

Nach dem 20:25 stellte Hörner die rechte Abwehrseite wieder offensiver. Prinz traf von rechts, aber Freiburg setzte nach: 21:28. Hauck erzielte aus dem Rückraum das 25:30 (57.). OBK nahm die Niederlage hin. „Eigentlich ist die Stimmung ganz gut, sie wird auch am Dienstag gut sein“, sagte Hörner. Da geht es schon weiter in Allensbach. Ein Erfolgserlebnis würde guttun.

So spielten sie
SG OBK: Knarr (ab 31. Haag) - Hauck (1), Sefrin (6/1), Freund (1) – Prinz (2), Winter (6/4) – Silaghi (4); Reichling (3), Völker (4), Weber (1), Hammann (n. e.) - Spielfilm: 2:2 (6.), 4:5 (11.), 5:11 (17.), 11:14 (24.), 14:18 (Halbzeit), 16:19 (36.), 19:23 (41.), 22:29 (52.), 28:33 – Siebenmeter: 5/5 – 2/2 – Zeitstrafen: 3:1 – Beste Spielerinnen: Sefrin, Silaghi – Czok, Makelko – Zuschauer 150 – Schiedsrichter: Reuther/Tobiasch (Idstein)

D1: Nur 10 Minuten mithalten können - Damen verlieren deutlich

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Südpfalz Tiger Damen 1 - TV Haunstetten 27:37 (13:18)

Nach dem verdienten ersten DHB-Punkt im Auswärtsspiel gegen Allensbach stellte sich manch SG-Fan, ob denn nun der Knoten geplatzt sei und die Südpfalztigerinnen im Heimspiel gegen den TSV Haunstetten ebenfalls würden punkten können. Doch allenfalls zehn Minuten hielten die SG-Damen dagegen (4:4, Winter, 10.), dann konnten sich die Gäste aus Franken mit drei Treffern in Folge erstmals entscheidend absetzen (5:9, 14.). Danach nahm SG-Trainer Christian Hörner die Auszeit. Doch gelang es ihm diesmal nicht, die notwendigen Impulse zu setzen, denn sein Team agierte im zweiten Abschnitt der ersten Halbzeit im Angriff weiterhin überhastet. Sieben Fehlwürfe und etliche Fehlpässe notierte Betreuerin Ulrike Bischof bis zu diesem Zeitpunkt, für diese Liga eine deutlich zu hohe Hypothek. Selbst ein Torwartwechsel (Haag für Knarr) sowie kleinere Korrekturen in der Abwehr brachten keine spürbar positive Veränderung im SG-Spiel. Die Gäste aus Schwaben (nahe Augsburg) kamen immer wieder über Distanzwürfe oder von außen zu erfolgreichen Torwürfen. Möglich war dies, da die Abwehr nicht konsequent gegen die ballführende Gästespielerin agierte. Es kam somit wiederholt zu Durchbruchssituationen bzw die Kreisspielerin war anspielbar und traf. Auch in Überzahlsituation gelang es nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen, da nach Anschlusstor durch Christina Völker (8:12, 19.) im direkten Gegenangriff von Haunstetten das 8:13 fiel. Diese fünf Tore blieben auch bestehen, so dass es mit einem 13:18-Zwischenstand in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel genügten sechs Minuten den Gästen, um das Spiel endgültig für sich zu entscheiden. Hörner ließ die Abwehr offensiver agieren, doch brachte dies die Gastgeberinnen noch mehr in Bedrängnis. Nach dem Treffer von Christina Völker zum 14:20 (33.) nutzte Haunstetten diese Phase und zog auf 14:25 davon (39.). Zehn Minuten später hieß es sogar 18:32 (49.), den Südpfälzerinnen merkte man mit jeder Minute des Spiels die fehlenden Kräfte an, die diese Woche mit den beiden Spielen kosteten. Hierfür sind die Südpfalztiger personell nicht ausgeglichen genug besetzt, zumal Lena Urschel immer noch krank ist und Sabrina Scherthan dankenswerterweise wieder aushalf. Acht Minuten vor dem Ende gelangen der SG vor rund 170 Zuschauern in Überzahl nochmals vier Treffer in Folge (24:33, Winter, Sefrin, Hauck und Freund trafen, 55.). Den Abschluss machte Julia Sefrin kurz vor dem Schlusssignal zum Endstand von 27:37.

Hörner: „Haunstetten war uns körperlich und spielerisch überlegen, außerdem machten uns die Distanzwürfe in der ersten Hälfte zu schaffen. Die Mannschaft kämpfte bis zum Schluss und zeigte in den letzten 10 Minuten nochmals vollen Einsatz. Der Knackpunkt war die Umstellung auf die offensivere Abwehrvariante, die Haunstetten für sich zu nutzen wusste.“

Damit bleiben die Südpfalztiger mit einem Punkt Rückstand auf Waiblingen-Korb weiterhin Tabellenletzter und sind nach einer Woche Spielpause Gast beim derzeitigen Tabellenführer SG BBM Bietigheim II.

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger

Haag, Knarr, Sefrin (5), Jenne (1), Hauck (6), Reichling (1), Völker (5), Winter (5/3), Weber, Silaghi, Schilling, Freund (3), Prinz, Scherthan (1)

 

D1: Verdienter erster DHB-Punkt am Bodensee - in letzter Sekunde Ausgleich der Gastgeber durch direkten Freiwurf

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SV Allensbach - Südpfalz Tiger Damen1 28:28 (11:15)

Endlich! Nach einer couragiert geführten Partie gegen den Tabellenfünften SV Allensbach holen die DHB-Damen der Südpfalztiger ihren ersten verdienten Punkt. Angedeutet hatte sich dies schon früher in der Saison, doch lag es häufig am Wurfpech bzw. mangelte es auch am Glauben an sich selbst. Doch diesmal ließen sich die Südpfälzerinnen über 60 Minuten nicht entmutigen und glaubten weiterhin an ihre mentale und handballerische Stärke. Mit Torfrau Linda Knarr hatten sie an diesem Tag zudem eine besonders starken Rückhalt im SG-Tor. 15 abgewehrte Bälle, darunter sieben sogenannte „100-Prozentige“ entschärfte Knarr und sorgte somit für die notwendige Stabilität in der Abwehr. Das Spiel begann vielversprechend für die SG-Damen denn sie gingen gleich mit 0:2 in Führung (Winter, Völker, 1.). Diese Führung konnte bis zur 10.Minute durch eine Drei-Tore-Serie sogar auf 4:8 ausgebaut werden (Völker, Silaghi, Prinz) und zwang Allensbach Trainerin Sandra Reichmann zur Auszeit. Bis zu diesem Zeitpunkt agierten die Tiger-Ladies variabel in der Abwehr. Entweder störte Christina Völker als vorgezogene Abwehrspielerin die Anspielstationen der „Hühner“, wie sich die Gastgeberinnen auch nennen, oder aber Meike Silaghi agierte durch schnelle Umstellung von dieser Position aus. Dies verunsicherte Allensbach zunehmend, so dass deren Angriffsspiel nicht druckvoll genug wurde und immer häufiger passiv gegen die Süddeutschen angezeigt wurde. Dennoch schlossen die in gelb spielenden Gastgeber nach der Auszeit wieder auf und verkürzten auf 8:9 (15.). Dann erhielt die SG zwei Zeitstrafen kurz hintereinander und musste in doppelter Unterzahl spielen. Zudem bekam Allensbach einen Strafwurf in der 19.Minute zugesprochen. Doch die sonst sichere Schützin Stefanie Hotz (90% Trefferquote vom 7m-Punkt) wirft diesmal an die Latte, nachdem Antje Haag kurzzeitig ins Tor kam. Christina Völker als Rückraumschützin wurde anschließend eng gedeckt, doch die Gastgeberinnen vermochten es nicht, diesen doppelten Vorteil zu nutzen und scheiterten wiederholt an Knarr im SG-Kasten. Nach Ablauf dieser kritischen Phase konterten die Südpfälzerinnen und erzielten durch Flora Schilling und im Anschluss nach Parade von Knarr durch Ann-Kathrin Hauck die 8:12-Führung (24.). Dieser Vorsprung hielt denn auch bis zum Halbzeitstand von 11:15 und sorgte für die zweite Halbzeit für Zuversicht auf SG-Seite.

Nach dem Seitenwechsel hatte Allensbach den besseren Start und konnte in sehr schwachen OBK-Minuten sechs Treffer in Folge erzielen und erstmals mit 17:16 in Führung gehen (39.). SG-Trainer Christian Hörner nahm die Auszeit und gab seiner Mannschaft die notwendigen Informationen und den Glauben zurück, dass heute hier der Knoten würde platzen können, wenn seine Damen weiterhin das umsetzen, was zuvor in der ersten Halbzeit gespielt wurde. Und er sollte Recht behalten! Kapitän Meike Silaghi übernahm Verantwortung und traf zweimal schön frei angespielt am Kreis (17:18, 41.). Zuvor wehrte Knarr einen Wurf von rechts außen ab. Jetzt entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen: 19:19 , 21:21 24:24 (Völker, 54.) hießen die Zwischenstände. In der spannenden Schlussphase des Spiels konnten sich die Gastgeberinnen nochmals einen kleinen Vorteil erspielen, als ihnen die 26:24-Führung fünf Minuten vor dem Ende gelang. Hörner nahm wiederum die Auszeit und sorgte damit für die notwendige Ruhe, um das Angriffsspiel wieder geordneter werden zu lassen. Und tatsächlich, einen kontrolliert vorgetragenen Angriff schließt Laura Winter nach Durchbruchsituation in der Mitte erfolgreich zum Anschlusstor ab (26:25, 56.). Ob es an den roten Auswärtstrikots lag? Den Gastgeberinnen unterläuft im folgenden Angriff ein einfacher Ballverlust, als Nadja Greinert den Ball fallen lässt, Kim Reichling blitzschnell reagiert und Christina Völker im schnellen Gegenstoß den Ausgleich erzielt (26:26, 57.). Dies sorgte bei Allensbach für zusätzliche Nervosität, denn den Südpfalztigern gelingt wiederum ein Ballgewinn in der Abwehr und Ann-Kathrin Hauck trifft im Konter zur erneuten Führung zum 26:27 (58.). Trotz Ausgleichs der Gastgeberinnen (27:27) schließt Theresa Prinz knapp zwei Minuten vor dem Schlusssignal überlegt per Heber vom Kreis erfolgreich zur erneuten SG-Führung ab (27:28). In der Folge merkten die mitgereisten SG-Fans, dass hier sogar mehr zu holen gewesen wäre, denn Allensbach agierte im folgenden Angriff weiterhin sehr nervös und fand in der immer noch gut stehenden Tiger-Abwehr keine Lücken mehr. Linda Knarr hielt dann einen Wurf und eine Minute vor dem Ende hatten die Südpfälzerinnen wieder eigenen Ballbesitz bei einer 28:27-Führung. Doch leider war der SG-Wurfversuch nicht gut genug, Allensbach spielte den langen Pass, doch die schnell zurückgeeilte Abwehr verhinderte eine gute Torgelegenheit. Es ertönte das Schlusssignal und damit gab es nur noch einen direkt auszuführenden Freiwurf für die Gastgeberinnen. Trotz Abwehrblock schaffte es Allensbach Stefanie Holtz irgendwie, den Ball regelgerecht am Block per Aufsetzer vorbeizuwerfen, so dass Linda Knarr keine Abwehrchance mehr hatte und der glückliche Ausgleichstreffer und Endstand von 28:28 auf der Anzeigentafel erschien Trotz allem jubelten beide Teams, denn sie trennten sich am Ende leistungsgerecht, obwohl aus SG-Sicht an diesem Tag mehr drin gewesen wäre. Doch so war es ein toller weil mannschaftlich geschlossener Punktgewinn, der den Knoten hoffentlich endlich hat platzen lassen und das Team in den kommenden Spielen befreiter aufspielen lässt.

Hörner: „Wir lieferten heute eine ganz starke Leistung ab. Den Grundstein legten wir in der Abwehr, da wir schnell auf den Füßen waren und Allensbach gegen unsere offensiv agierende Abwehr nicht immer die passende Antwort parat hatte. Im Angriff lief der Ball, wir blieben geduldig und erspielten uns die sich bietenden Chancen. Auch wurden diese wesentlich besser genutzt als sonst. Bin stolz auf die Mannschaft, die in keiner Phase den Spiels den Kopf hängen ließ, auch und gerade in den kritischen Phasen kurz vor Ende des Spiels.“

Zwar befinden sich die Südpfalztiger immer noch am Tabellenende, doch ist da jetzt der erste und hoffentlich nicht letzte Punkt notiert. Am kommenden Wochenende gastiert der Tabellenvierte, der TSV Haunstetten 1892. Ob der SG wieder eine Überraschung gelingt?

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger

Haag, Knarr, Sefrin (2), Jenne, Hauck (5), Reichling (1), Völker (6), Winter (3/1), Weber (1), Silaghi (5), Schilling (1), Freund (1), Prinz (3)

 

D1: Heimspiel gegen Spitzenteam Freiburg

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Am Samstag empfangen die Südpfalz Tigerladies in der 3. Bundesliga Süd den derzeitigen Tabellendritten HSG Freiburg in der heimischen Spiegelbachhalle. An-wurf wird um 18 Uhr sein.

Trainer Christian Hörner baut auf die starke Moral der Aufsteiger aus der Südpfalz und hofft, den Routiniers aus dem Breisgau vor heimischem Publikum eine Überraschung bereiten zu können.

„Freiburg hat einen starken Rückraum,“ urteilt Hörner im Vorfeld des Spiels. "Auf Halblinks spielt die derzeit Führende der Torschützenliste, aber auch auf Mitte und Halbrechts haben sie viel Qualität.“

Es wird also auf eine starke Verteidigung ankommen. Die Südpfalz Tiger wollen wieder mit viel Einsatz und Kampfeswillen ins Spiel gehen und hoffen auf kräftige Unterstützung von den Rängen.

D1: Auswärtsspiel in Allensbach

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TV Allensbach - Südpfalz Tiger Damen 1

Für unser Auswärtsspiel am Dienstag, 31.10.2017 um 16.00 Uhr gegen den TV Allensbach wird ein Bus eingesetzt.

Abfahrt in Ottersheim 10.30 Uhr, Bellheim Spiegelbachhalle 10.45 Uhr. Anmeldungen bei Ulrike Bischoff (Tel. 0176/56776626)

D1: Toller Kampfgeist und wiederholte Aufholjagd werden nicht belohnt - „Tiger-Ladies“ verlieren gegen Mitaufsteiger

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TV Herzogenaurach - Südpfalz Tiger Damen 1 30:26 (14:11)

Wieder einmal kehren die Damen der Bundesligamannschaft der Südpfalztiger ohne Punkte nach großem Kampf und toller Aufholjagd nach Hause. Diesmal war der Mitaufsteiger TV Herzogenaurach Gastgeber, der einen etwas besseren Start in die Saison erwischte. Bei den Südpfälzerinnen verließ Jessica Glaser das Team, dafür sprang Sabrina Scherthan aus der zweiten Mannschaft ein. Bis zur siebten Spielminute agierten die „Tiger-Ladies“ auf Augenhöhe mit Aurach. Sie erspielten sich gute Torchancen und Larissa Freund markierte den Ausgleich (3:3). Doch dann stellte sich wie bereits in den Spielen zuvor das Wurfpech wieder ein. Haufenweise wurden gut herausgespielte Chancen teilweise kläglich vergeben, die sich bietenden Gelegenheiten zum schnellen Konterspiel nutzten die Gastgeberinnen gnadenlos für sich aus und zogen binnen weniger Minuten auf 8:3 davon (12.). SG-Trainer Christian Hörner nahm die Auszeit und analysierte das Gesehene ruhig und kompetent. Dabei lenkte er das Augenmerk auf die gelungenen Aktionen und ermutigte seine Spielerinnen, sich daran zu orientieren. Auch wechselte er Torfrau Antje Haag, die häufig allein gelassen und keine Hand an den Ball bekam, gegen Linda Knarr aus. Zunächst traf Christina Völker zum 8:4 und 9:5 (14.). Auch agierte die Abwehr jetzt ballorientierter und störte die Gegenspielerin bereits bei der Ballannahme. Die Folge waren Ballgewinne und die Südpfalztiger zeigten erstmals ihre Zähne, trafen fünf Mal in Folge und schafften den direkten Anschluss (Hauck, Winter, zweimal Reichling und Prinz, 11:10, (22.)). Auch die zwischenzeitlich genommene Auszeit der Gastgeberinnen um Trainergespann Watzinger/Scholten vermochte den Lauf der Südpfälzerinnen nicht unterbrechen. So wurde beim Stand von 14:11 abschließen die Seiten gewechselt. Nach der Pause kamen die SG-lerinnen etwas wacher aus der Kabine und konnten in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit wiederholt aufholen. Laura Winter verwandelte ihren ersten Siebenmeterwurf sicher (16:14, 37.), kurz darauf, nach toller Abwehr von SG-Torfrau Linda Knarr und dem schnellen Gegenstoß, traf Larissa Freund zum 16:15-Anschluss (38.). Es begann die für das Spiel entscheidende Phase. Die Gastgeberinnen wurden nervös und verloren ihren Faden im Angriff während der Pfälzer Aufsteiger durch seine konsequente Abwehrarbeit zu Gefallen wusste. Und in der 40.Minute gelang der wiederholte Anschlusstreffer zum 17:16 (Hauck, 40.). Doch leider verfolgte das Team zum ungünstigsten Zeitpunkt die erneute „Wurfseuche“: statt des Anschlusstores zum 18:17 hat Laura Winter Pech vom 7m-Punkt und im Gegenangriff trifft Aurachs Rechtsaußen, Tanja Küffner glücklich zum 19:16 (42.). Zu allem Überfluss erhält Winter bei dieser Aktion auch noch eine Zeitstrafe, die die beiden besten Werferinnen der Gastgeber für sich zu nutzen wussten und Aurach auf 21:16 in Führung bringen. Damit war die Partie praktisch gelaufen, denn die wiederholte Aufholjagd hatte viel Kraft bei den „Tiger-Ladies“ gekostet. Linda Knarr konnte durch einen gehaltenen Strafwurf in der 45. Minute erneut ihre Klasse beweisen (22:18). Trotzdem gelang es Herzogenaurach den sich abzeichnenden Sieg routinierter zu gestalten, da Tanja Küffner von rechts außen in dieser Phase immer wieder traf und auf insgesamt fünf Treffer kam. Den Schlusspunkt setzte Meike Silaghi zum Endstand von 30:26 (60.). Am Ende des Spiels bleibt für die SG-Verantwortlichen die Erkenntnis, dass die Südpfälzerinnen durchaus das Zeug und die spielerische Qualität haben, in der dritten Liga zu bestehen. Lediglich die Chancenauswertung ist bleibt das Thema, an dem weiter ruhig und intensiv gearbeitet werden muss. Dann ist es nur noch eine kurze Zeit, bis der erste Bundesligapunkt auf der Habenseite verbucht werden kann.

SG-Trainer Hörner: „Gut gekämpft, aber zu viele Chancen liegen gelassen. Am Anfang standen wir gut in der Abwehr, konnten die Gegenspieler frühzeitig annehmen. Im Angriff spielten wir uns wiederholt gut frei, hatten aber bereits in dieser Phase nicht den erhofften Abschluss. Trotz einer Schwächephase ließen die Mädels diesmal nicht ihren Kopf hängen und kämpften sich wiederholt heran. Leider hat es nicht ganz gereicht. Die Einstellung und den Kampfgeist können wir in die nächsten Spiele mitnehmen, im Abschlussverhalten allerdings müssen wir uns steigern.“

Kommendes Wochenende ist die SG Gastgeber in der Spiegelbachhalle für die HSG Freiburg, die mit 7:3-Punkten auf Platz drei der Tabelle steht.

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger

Haag, Knarr, Sefrin (2), Jenne, Hauck (3), Reichling (2), Völker (5), Winter (3/1), Weber, Scherthan, Silaghi (3),Schilling, Freund (5), Prinz (3)

 

D1: Auswärtsspiel beim TS Herzogenaurach

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TS Herzogenaurach - Südpfalz Tiger Damen 1

Zeigen die "Südpfalztiger" Zähne?

Die Begegnung der TS- Handballfrauen am Sonntag um 14 Uhr 30 in der Gymnasiumsporthalle mit dem aktuellen Tabellenletzten der 3. Bundesliga Gruppe Süd SG OBK Ottenheim/Bellheim/Kurhardt ist zu diesen Zeitpunkt zwar noch nicht von vorentscheidender Bedeutung für den Saisonausgang, richtungsweisend jedoch allemal.

Der Mitaufsteiger hatte bislang ähnliche Anlaufschwierigkeiten wie das Watzinger- Team, dennoch lassen einige Ergebnisse erkennen, dass die SG sich immer wieder teuer zu verkaufen versteht. Die selbsternannten "Südpfalztiger" bevorzugen ebenfalls die schnelle Vorwärtsbewegung aus dem Deckungsverband heraus, wobei sie dann öfter vor jenen technischen Problemen stehen wie es in der Regel allen Aufsteigern auf der Suche nach der hier erforderlichen Qualität widerfährt.

Dies wurde am letzten Spieltag besonders deutlich als die SG in eigener Halle bei der 25:40 Niederlage gegen den ESV Regensburg ziemlich vorgeführt wurde und dabei vor allem im taktischen Bereich Schwächen zeigte, indem nämlich die Domstädterinnen immer wieder ihre Abwehrformation wechselten, was zur leichten Konfusion bei den Gastgeberinnen führte. Auffälligste Spielerinnen sind hier Christina Völker im linken Rückraum sowie die körperlich robuste Kreisläuferin Meike Silaghi, die beide alleine ein Spiel entscheiden können und die auch bislang fast ein Drittel aller Tore für ihr Team erzielten. Selbst im Derby gegen den aktuellen Tabellenführer TSV Kandel konnte man lange mithalten und unterlag lediglich mit 24:29 Toren.

Und die TSH? Schnell analysiert und abgehakt war am Montag die Niederlage beim TV Möglingen: Bei durchaus guten Ansätzen und Spielabschnitten waren es einfach zu viele Ballverluste und Fehlwürfe, welche die Heimmannschaft routiniert zu einem verdienten Sieg ausnutzte. Das entspricht dem bisherigen Saisonverlauf: In der Abwehr konnte das Herzogenauracher Team durchaus überzeugen, hier liegt man im Vergleich zu den anderen Mannschaften ungefähr im Mittelfeld, während sie zu häufig gut herausgespielte Torchancen liegen lässt und damit im Vergleich der erzielten Tore weit hinten erscheint.

Nun müssen die TS-Handballerinnen gegen den aktuellen Tabellenletzten und Mitaufsteiger zeigen, dass sie ein Spiel von Anfang bis zum Ende konzentriert bestreiten können. Dabei hat man weiter an spieltaktischen Lösungen gearbeitet, nachdem die im Vorjahr stärkste Waffe, die erste Gegenstoßwelle, in der 3. Liga eher selten umgesetzt werden kann. Zudem sind Treffer aus dem Rückraum, sprich von 9-10 Metern, bislang noch keine Selbstverständlichkeit auf Seiten der jungen Mannschaft.

Sollte es aber gelingen die taktischen Ansätze durchzubringen, ist ein doppelter Punktgewinn gegen eine Mannschaft, die nach der deftigen Heimniederlage gegen Regensburg und bislang 0:8 Punkten mit dem Rücken zur Wand steht, durchaus machbar.

Allerdings darf keinesfalls der Fehler gemacht werden, den kommenden Gegner auch nur ein bisschen zu unterschätzen, denn immer wieder zeigte die SG auch recht gute Spielabschnitte: Ihr fehlt halt– wie mitunter auch der TSH-Mannschaft – vor allem die Kontinuität über 60 Spielminuten hinweg. In der Vorbereitung auf dieses Spiel wurde konsequent auf das eigene Angriffsspiel eingegangen, dabei wurden Strukturen verfeinert und Entscheidungssituationen präzise vorbereitet. Das Abwehrspiel soll durch Offensivvarianten noch flexibler werden.

Welcher Kader am Sonntag den Gastgeberinnen genau zur Verfügung stehen wird, ist noch nicht ganz klar, da im Laufe der Woche leichte Erkrankungen und Verletzungen bei einigen Spielerinnen auftraten und möglicherweise Auswechslungen vorgenommen werden müssen. Das Trainergespann Watzinger und Scholten hofft jedoch auf den Einsatz der zuletzt verhinderten Carole Mittelheisser, die mit ihrer Erfahrung immer wieder mal Nadelstiche beim Gegner anzubringen versteht.

Quelle: TVH Homepage

 

Für unser Auswärtsspiel am 22.10.2017 um 14.30 Uhr gegen TS Herzogenaurach wird ein Bus eingesetzt.

  • Abfahrt in Ottersheim 09:00 Uhr
  • Abfahrt  in Bellheim (Spiegelbachhalle) 09:15 Uhr

Anmeldungen bei Ulrike Bischoff (Tel. 0176/56776626)

D1: Südpfalz Tiger verlieren zu früh den Biss

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Südpfalz Tiger Damen 1 - ESV 1927 Regensburg 25:40 (11:22)

Aufsteiger SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt im Drittliga-Heimspiel gegen ESV Regensburg chancenlos
 
Eine 25:40-Heimschlappe musste die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt in der Dritten Handball-Liga Süd der Frauen gegen den ESV 1927 Regensburg hinnehmen. Gegen die Fränkinnen mutierten die Südpfalz-Tiger schon in der ersten Hälfte zu eher zahnlosen Kätzchen.

Die Gastgeberinnen taten sich von Beginn an mit der aggressiven Gästedeckung sehr schwer. Die Oberpfälzerinnen agierten alles andere als zarte Domspatzen. Regensburg zeigte sich sehr flexibel und wechselte von 5-1 über 4-2 auch immer mal wieder in den klassischen 6-0-Abwehrverbund. „Meine Mädels haben früh gezeigt, dass sie als Sieger die Halle verlassen wollen und aggressiv verteidigt, um schnell in Ballbesitz zu kommen. Das ist über die gesamte Spielzeit sehr gut gelungen“, war Gästecoach Stefen von Frankenberg mit seiner Sieben in Kuhardt sehr zufrieden. Christian Hörner, Trainer der SG, hatte seine Mannschaft von Anfang an in der Außenseiterrolle gesehen. „Dennoch wollen wir mit viel kämpferischem Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit das Optimum auch im heutigen Spiel herausholen, zumal wir ja in den ersten drei Partien gezeigt haben, dass wir trotz der drei Niederlagen gut mithalten können.“

Nach dem 3:4 gab es Fehler im Spielaufbau und leichtfertige Ballverluste beim Zuspiel auf die Außen, so kamen die Gäste zu ihrem ersten Drei-Tore-Vorsprung. Noch einmal kämpften sich die Tiger zurück: 6:7 (16.). Doch mehr und mehr setzte sich die spielerische Überlegenheit und das variable schnelle Spiel des ESV durch. Immer wieder schlug es im Kasten von Linda Knarr ein, obwohl diese gerade in den ersten Minuten einige hervorragende Paraden zeigte, aber letztlich von ihren Mitspielerinnen zu oft im Stich gelassen wurde. Nicht besser erging es Antje Haag, die Knarr in der 23. Minute im Kasten ablöste. Sie stemmte sich dem Angriffswirbel der Gäste entgegen und konnte ebenfalls einige Würfe parieren. Letztlich stand auch sie auf verlorenem Posten, zumal die Gäste immer wieder ganz alleine vor ihr auftauchten. Auch die Außenpositionen brachte die SG-Abwehr nicht zu. Mehr als zehn Tore fingen sich die Einheimischen so ein, meist sehr gekonnt mit glänzend platzierten Lupfern abgeschlossen. Auch setzte sich Mittelspielerin Natascha Weber im Rückraum immer wieder kraftvoll in Szene. Neben sechs Toren aus dem Spiel heraus hatte sie eine hundertprozentige Ausbeute bei den Siebenmetern.

Die Gäste nahmen die Kreisläuferin der Tiger, Meike Silaghi, über die meiste Zeit sehr geschickt aus dem Spiel. Silaghi war mit vier Treffern neben Laura Winter dennoch erfolgreichste Schützin der Einheimischen.

Hörner versuchte zu Beginn der zweiten Halbzeit, den Schaden in Grenzen zu halten, indem er auf eine offensive Deckung umstellte, die teilweise fast in ein „Frau gegen Frau“ überging. Sein Fazit. „Der Gegner war heute einfach stärker. Es war das bislang beste Team in dieser Saison, gegen das wir gespielt haben. Dazu kam, dass meine Mannschaft unglaublich viele, geradezu anfängerhafte Fang- und Zuspielfehler produzierte. Die daraus resultierenden Tempogegenstöße brachen uns schon früh das Genick.“

Angesprochen darauf, ob er denn nach vier Niederlagen in Folge als Coach in Frage gestellt werden könnte, sagte Hörner: „Das weiß ich nun wirklich nicht. Ich kann nur sagen, dass ich mich selbst nach jedem Spiel hinterfrage, was ich anders machen kann, welche Fehler ich vielleicht gemacht habe und wie ich diese schnell abstellen kann. Alles andere liegt nicht in meiner Macht.“

So spielten sie
SG OBK: Knarr, Haag (ab 23. Minute) – Sefrin (2/1), Hauck (2), Völker (3) – Winter (4/3), Urschel (1), - Silaghi (4); Freund (3), Reichling (2), Weber (2), Prinz, Jenne (2), Schilling - Spielfilm: 3:2 (9.), 4:7 (12.), 7:13 (20.), 11:22 (Halbzeit) - 15:26 (39.), 19:32 (51.), 25:40 (Ende) - Zeitstrafen: 1:1 - Siebenmeter: 5/3 – 5/4 - Beste Spielerinnen: Haag, Silaghi, Freund – Ruzicka, Weber, Peter - Schiedsrichter: Marchlewitz/Stadtmüller (Seligenstadt/Darmstadt) - Zuschauer: 150

D1: Weiter warten auf ersten Punktgewinn - Damen verlieren unglücklich

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FSG Waiblingen-Korb II - Südpfalz Tiger Damen 1 24:22 (12:15)

Weiterhin ohne Punktgewinn bleiben die Damen der SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt in der 3.Bundesliga. Doch ein Auswärtssieg wäre durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, wenn Waiblingens Torfrau in der zweiten Halbzeit nicht so ausgesprochen gut gehalten hätte. Unterstützt von zahlreich mitgereisten Fans begann die Partie vielversprechend für die Südpfälzerinnen. Im Kellerduell der bisher beiden punktlosen Teams erwischten die Damen um SG-Trainer Christian Hörner zunächst den besseren Start. Antje Haag im Tor parierte gleich zu Beginn einen 7m-Wurfversuch von Annika Luckert und verlieh somit ihrer Abwehr die notwendige Sicherheit. Ihre Mannschaft legte denn auch die Anfangsnervosität ab und ging mit 4:6 in Führung (Silaghi, 12.). Auch den Gastgeberinnen war anzumerken, wie sehr die derzeitige Tabellensituation an die Nerven geht. Zahlreiche Wurfversuche konnten von der OBK-Abwehr abgefangen und eigene Konter gelaufen werden. So kam es, dass sich die SG durch vier Treffer in Folge auf 7:10 absetzen konnte (Hauck, Silaghi, Sefrin, Urschel, 19.). Diesen Lauf der Südpfälzerinnen unterbrach Waiblingens Trainer Jan Kugel durch eine Auszeit. Doch sollte diese zunächst wirkungslos verpuffen, da es den SG-Damen immer wieder gelang, diese Führung im Gegenzug durch schöne Tore zu verteidigen. Kim Reichling traf zum 9:13 (23.) und kurze Zeit später zum 10:14 (25.), es lief in der Schlussphase der ersten Spielhälfte alles auf die ersten Bundesligapunkte hinaus. Mit drei Toren Vorsprung beim Stand von 12:15 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause wechselte der Gastgeber Torfrau Michaela Reemtsema ein, die für die Wende im Spiel sorgte. Zunächst verteidigten die Südpfälzerinnen erfolgreich ihre Drei-Tore-Führung aus der Pause weiterhin erfolgreich (Silaghi, 14:17, 40.). Dies ist umso beachtlicher, da zwischenzeitlich zwei Zeitstrafen gegen Hörners Mannschaft verhängt wurden und in Unterzahl Linda Knarr im Tor wieder toll aufspielte und ihre Mannschaft im Spiel hielt. Doch in Überzahlsituation war auch sie am 15:17-Treffer durch Waiblingens Carolin Wolf chancenlos. Dann vergibt OBK einen 7m-Wurf und im Gegenangriff trifft der Gastgeber zum 16:17-Anschlusstor (43.). Nach einer Zeitstrafe für Julia Sefrin und dem Ausgleichstor zum 17:17 nahm SG-Trainer Christian Hörner die wichtige Auszeit (46.). In der sich anschließenden Spielphase ging den SG-Damen ein wenig der Faden im Angriff verloren, da die erwähnte Torfrau der Gastgeberinnen durch ihre Paraden ihrem Team die Sicherheit in der Abwehr als auch im Angriff zurückgab. So kippte leider zu Ungunsten der Südpfälzerinnen das Spiel, Waiblingen erhöhte auf 21:19 (51.). Selbst der zweimalige Anschlusstreffer zum 21:20 (Reichling, 53.) bzw. 22:21 (Völker, 55.) setzte keine weiteren Kräfte mehr bei den OBK-Damen frei, um das Spiel zu ihren Gunsten wieder zu drehen. Leider erhielt Ann-Kathrin Hauck bei einer Abwehraktion 90 Sekunden vor dem Ende eine direkte Rote Karte und fehlte somit in der hektischen Schlussminute. Den fälligen Strafwurf verwandelte Waiblingen zum vorentscheidenden 23:21 (59.). Obwohl Christina Völker nochmals der Anschlusstreffer gelang (23:22, 60.), bekam sie im Gegenangriff eine Zeitstrafe eine Minute vor dem Ende aufgebrummt. In Überzahl markierte Waiblingen schließlich den Endstand von 24:22.

Am Ende bleibt nur die Erkenntnis, dass die SG-Damen mit ihren Mitteln bravourös gekämpft haben und ihnen leider ein klein wenig das Quäntchen Glück zu den ersten Punkten gefehlt hatte. Aber mit der kämpferischen Leistung und der Moral der Truppe ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten Punkte auf der Haben-Seite verbucht werden können. Am kommenden Wochenende steht zunächst die zweite Runde im DHB-Pokal zuhause gegen den TV Nellingen an, ehe es am 14.10.17 um 18 Uhr in der Runde gegen den ESV Regensburg geht (4.Platz mit 4:2 Punkten).

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger

Haag, Knarr, Sefrin (1), Hauck (3), Reichling (3), Völker (6), Winter (1/1), Weber, Urschel (2), Silaghi (5), Prinz (1)

 

D1: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel...

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Südpfalz Tiger Damen 1 - ESV 1927 Regensburg

Nach dem Pokalspiel am Sonntag befinden sich unsere Mädels bereits wieder in der Vorbereitung auf ihr nächstes Spiel.
Am Samstag ist das Team des ESV 1927 Regensburg zu Gast bei den Südpfalztigerladies. Los geht's um 18 Uhr in der Rheinberghalle, Kuhardt.

Kommt vorbei und überstüzt unsere erste Damenmannschaft bei der Punktejagd!

D1: Im DHB Pokal (2. Runde) gegen Erstbundesligist Nellingen

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Katzen gegen Hornissen - Frauenhandball: SG OBK im Pokal gegen TV Nellingen

Ein Sieg hätte so gut getan vor diesem Pflichtspiel gegen einen Frauenhandball-Bundesligisten in Kuhardt. Die SG Ottersheim/ Bellheim/Kuhardt tritt am Sonntag im DHB-Pokal gegen den TV Nellingen an (16 Uhr, Rheinberghalle).
Die Südpfalz-Tiger spielen gegen die Schwaben Hornets. Katzen gegen Hornissen. So schlecht es um den Gegner 2002/03 stand, nix gelang ihm in der 2. Liga, so schlecht steht es um die SG OBK in der Dritten Liga Süd noch lange nicht. Das 22:24 in Waiblingen ist die dritte Saisonniederlage des Aufsteigers. Natürlich freut man sich auf so ein Spiel. OBK-Trainer Christian Hörner denkt aber schon weiter, ans Ligaspiel gegen Regensburg: „Das ist wichtiger.“2005 kehrte Nellingen in die 2. Liga zurück. Mehrmals stand der Verein kurz davor erstklassig zu sein, 2016 sollte es gelingen. Wenn die Hornets komplett ausschwirren, darf man sich freuen auf die Neuzugänge Szimonetta Gera (Ungarn, 25, Rechtsaußen) und Nives Ahlin (Rückraum, Slowenien, 26), auf die Französin Jennifer Issifou (24), die Rumänin Roxana Alina Ioeneac (28), auf Louisa Wolf (23), Annika Blanke (23) und die anderen.

Hörner musste gestern Abend sehen, wie die Stimmung in der Mannschaft ist. In Waiblingen war sie nahe dran an einem Erfolg (wir berichteten).

Herr Hörner, Pokalspiele gegen Bundesligisten, am Sonntag um 16 Uhr spielen sie in Kuhardt gegen den TV Nellingen, sind Höhepunkte für jeden Amateursportler. Ihre Mannschaft hat als Aufsteiger dreimal in der Dritten Liga der Frauen verloren. Besteht die Gefahr, dass sie morgen völlig demoralisiert wird?

Nein, das denke ich nicht. Wir wollen nach unseren Möglichkeiten ein gutes Spiel zeigen. Wir tun uns leichter, wenn wir gegen einen großen Gegner spielen. Es wird nicht so ausgehen, dass wir alle total am Boden zerstört sind.

Wie häufig haben Sie schon an ein Comeback von Christin Becht-Zekl, der Spielmacherin, die ihre aktive Karriere nach dem Aufstieg in die Dritte Liga beendet hat, gedacht?

Das Comeback ist zumindest in der nächsten Zeit sehr unwahrscheinlich. Es ist schon so, dass eine Führungsspielerin fehlt, die das Kommando auf dem Platz übernimmt, die in hektischen Momenten die Mannschaft beruhigen kann. Diese Rolle muss man annehmen, und man muss in sie hineinwachsen. Das braucht seine Zeit. Meike Silaghi kann ich mir in dieser Rolle sehr gut vorstellen. Wir kriegen das intern gelöst.

Sie waren gespannt, wie die Stimmung in der Mannschaft am Donnerstag im ersten Training nach der unglücklichen 22:24-Niederlage in Waiblingen sein würde. Wie war die Stimmung?

Wir haben analysiert, woran es gelegen hat. Die Spielerinnen waren selbstkritisch und haben das gut aufgearbeitet. Wir sind zu nervös geworden, haben dann wenig Tore erzielt. Und dann kam auch noch Pech dazu. Nach dem Training waren sie alle guter Dinge.

Info

Nach dem Erstrundensieg im DHB-Pokal gegen Drittliga-Absteiger TV Brombach (30:19) haben die Handballerinnen der SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt das große Los gezogen. In Kuhardt spielt der Pfalzpokalsieger morgen gegen den Bundesligisten TV Nellingen, die Schwaben Hornets. Christian Hörner ist seit dieser Runde OBK-Trainer. Er ist 37 Jahre alt, Elektrotechniker von Beruf und wohnt in Zeiskam. Bei der südpfälzischen Spielgemeinschaft war er zehn Jahre Jugendtrainer. Er hat recht schnell im Badischen die C-Lizenz und danach die B-Lizenz erworben. Es ist seine erste Saison als Trainer im Aktivenbereich.

+++INFO zum morgigen Pokalspiel+++

Die #südpfalzigerladies der ersten Damenmannschaft sind schon heiß auf das DHB-Pokalspiel und für die Zuschauer gibt es einen weiteren guten Grund nach Kuhardt in die Rheinberghalle zu kommen.
Im Rahmen des Pokalspiels findet eine Verlosung zu Gunsten unserer Jugendabteilung statt.

Zu gewinnen gibt es unter anderem 2 Top-Tickets für das Bundesligaspiel der Rhein-Neckar Löwen gegen die Berliner Füchse im Dezember. Vorbeikommen lohnt sich also doppelt und mitmachen erst recht – wir zählen auf euch!

Ein großes Dankeschön schon einmal an die Spender der Gewinne Christian Schwab von ETECTURE GMBH, EDEKA Fitterer in Rülzheim, das Blumenhaus Götz und die Pfalz-Apotheke Kuhardt sowie die Bellheimer Brauerei!

D1: Auswärts in Waiblingen

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FSG Waiblingen-Korb II - Südpfalz Tiger Damen 1 (3.10.2017 um 17.00 Uhr)

Am Dienstag steht für unsere Damen 1 das zweite Auswärtsspiel an. Zum Spiel in Waiblingen fährt ein Bus und die Mädels hoffen, dass einige Fans mitfahren, um die Mannschaft vor Ort zu unterstützen!

  • Abfahrt in Ottersheim 12.15 Uhr
  • Bellheim Spiegelbachhalle 12.30 Uhr

Anmeldungen bei Ulrike Bischoff (Tel. 0176/56776626)

D1: Niederlage gegen Pfalzrivalen

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Südpfalz Tiger Damen 1 - TSV Kandel 24:29 (12:11)

TSV Kandel setzt Ausrufezeichen - Aufsteiger OBK zieht im ersten Drittliga-Vergleich mit 24:29 den Kürzeren
 
Ein guter Beginn mit zwei Toren von Kreisspielerin Meike Silaghi, ein Plus im Konterspiel, aber über 60 Minuten keine Chance: Mit 24:29 (12:11) verloren die Südpfalz-Tiger am Samstagabend das erste Südpfalz-Derby am ersten Spieltag der Dritten Handball-Liga Süd der Frauen gegen einen starken TSV Kandel, der den Aufsteiger körperlich und dann auch mit spielerischer Überlegenheit an die Wand drückte.

Drei Minuten dauerte es, bis das erste Tor (Silaghi) fiel. Das 3:1 war Silaghis letztes Tor im Spiel. So gut das schnelle Gegenstoßspiel der Südpfalz-Tiger, der SG OBK, funktionierte (vier Tore), so leicht ausrechenbar wurde ihr Stellungsspiel. Kim Reichling, die neue Spielmacherin, erzielte das 2:1 und 6:5, ließ aber an Torgefährlichkeit nach. Die Gastgeberinnen erzielten ihre Tore ausschließlich von den Halb-Positionen (Christina Völker, Ann-Kathrin Hauck) oder der linken Seite. Das änderte sich auch mit Julia Sefrin als Spielmacherin nicht. Erst spät gab es Tore von ganz links, von Reichling (16:17) und Janina Weber (21:26). Lena Urschel blieb rechts ohne Torabschluss. Im Tor parierte Linda Knarr nach dem 9:8 die ersten Bälle, insgesamt sieben. Antje Haag kam im letzten Drittel zu drei Paraden.Auf Kandeler Seite begannen Julia Barth (rechts) und Laura Baldauf (links) auf den Halbpositionen. Neuzugang Barth beschäftigte immer zwei Gegenspielerinnen und ließ harte Schüsse los, Baldauf spielte sich in ihr bestes Spiel und hatte in der zweiten Hälfte das Selbstvertrauen zu Toren aus dem Rückraum, von der ganz linken und der ganz rechten Seite. Stark auch wieder Mittelfrau Rebecca Brecht mit ihren verzögerten Abschlüssen. Nach einer Viertelstunde hatte sie Torjägerin Christina Wilhelm und Carla Schmitt an ihrer Seite, die ebenfalls Druck machten. Die Außen Franziska Brecht und Kim Knittel (rechts) sowie Jessica Wagner und Mona Kuczaty ergriffen ihre Chancen.

Melanie Breinich im Tor begann gut und wurde noch besser (14 Paraden). So bekamen die Kandelerinnen den Gegner in den Griff, obwohl sie nur einen Konter setzen konnten, das 20:25 (Rebecca Brecht, 53.). Sie waren von allen Positionen gefährlich und in diesem Punkt ihrem Gegner, der im Stellungsspiel selten seinen Vorteil Schnelligkeit ausspielen konnte, weit voraus. Kandels Kreisspielerin Anna Heib, die das 7:7 und 16:18 erzielte und die Abwehr zusammenhielt, war da schon draußen, in der 45. Minute bekam sie ihre dritte Zeitstrafe. Ihre Mannschaft hielt auch so zusammen. Den Südpfalz-Tigern gingen die Ideen aus, ihnen war klar, dass die Niederlage nicht mehr abzuwenden ist.
Stimmen zum Spiel

 - OBK-Trainer Christian Hörner: Die erste Halbzeit fand ich sehr gut, wir sind gut in der Abwehr gestanden, offensiv raus. Da hatten wir die Chance, im Angriff Tore noch besser herausspielen zu können. Das haben wir in der zweiten Halbzeit versäumt, da gab es unvorbereitete Abschlüsse, dann war es schwierig. Außen haben wir nicht so die Lösungen gefunden, da hat Kandel gut gedeckt. Vom Auftreten war es sehr gut, darauf können wir aufbauen.

- Kandels Trainer Eyub Erden: Bei Carla und Christina merkt man die langen Verletzungen. In der ersten Halbzeit waren wir torgefährlich, aber noch zu mannschaftlich. Da hatten wir vier, fünf Aktionen, wo noch mal ein Pass dazu kam. Vorteil: Nach einer Viertelstunde konnten sich Spielerinnen immer wieder ausruhen. Bellheim hat in der letzten Viertelstunde die Kraft gefehlt. Das Wichtigste sind die zwei Punkte, das nächste Mal versuchen wir, die Nervosität wegzulassen.

So spielten sie
SG OBK: Knarr (Haag) – Hauck (7), Reichling (3), Völker (5) – Urschel, Winter (1/1) – Silaghi (2); Weber (2), Sefrin (4/3), Prinz - TSV Kandel: Breinich (Teipelke) – Barth (4/1), Rebecca Brecht (6), Baldauf (7) – Franziska Brecht (3/1), Wagner (1) – Heib (2); Wilhelm (4/2), Schmitt, Markovic, Kuczaty (1), Knittel (1) - Spielfilm: 4:2 (7.), 5:5 (8.), 9:7 (19.), 11:11, 12:11 (Halbzeit), 13:14 (34.), 15:14 (36.), 16:19 (42.), 18:23 (50.), 24:29 – Zeitstrafen: 4:6 – Rote Karte: Heib (45.) - Siebenmeter: 5/4 – 5/4 - Beste Spielerinnen: Hauck, Völker – Baldauf, Rebecca Brecht, Barth, Breinich – Zuschauer: 270 – Schiedsrichter: Schek/Wittemann (Freinsheim/Neuhofen)

D1: Kämpferischer Auftritt beim Tabellenführer trotz Niederlage

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TV Möglingen - Südpfalz-Tiger Damen 1 31:26 (15:12)

In ihrem zweiten Bundesligaspiel trafen die Südpfalz-Tiger der SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt auf den Tabellenersten, den TV Möglingen. Ohne Hick, Glaser (Schultermin), Oetzel und Schmuck musste SG Trainer Christian Hörner wieder ein wenig am Team improvisieren und dies gelang ihm vorzüglich. Die Gastgeber begannen die Partie zunächst stark und gingen schnell mit 7:1 in Führung (11.). Nach einem Treffer von Laura Winter und anschließender Parade von Torhüterin Linda Knarr, die wieder ein starker Rückhalt ihrer Mannschaft mit 18 (!) gehaltenen Bällen war, darunter ein Siebenmeter, nahm Tigertrainer Christian Hörner die erste Auszeit. Hier stärkte er seinen Spielerinnen ihren Glauben an sich selbst und forderte mehr mutigere Aktionen im Angriff. Und tatsächlich, nach dieser Ansprache stand eine andere Mannschaft auf dem Feld, die in ihrer Körpersprache mehr Ausdruck an den Tag legte und deutlich aktiver agierte. Binnen sechs Minuten schaffte sie durch Julia Sefrin den Anschlusstreffer (7:6, 17.). Jetzt entwickelte sich ein Match auf Augenhöhe, Möglingen ging der Faden der ersten zehn Minuten verloren und folgerichtig nahm Dominic Schaudt die Auszeit der Gastgeberinnen. Doch die Südpfälzerinnen ließen sich nicht aus ihrem Konzept bringen und hielten dagegen. Die Gastgeberinnen hatten aber insbesondere in Franziska Ramirez eine ausgesprochen treffsichere Spielerin in ihren Reihen, die insbesondere beim 7m-Wurf sich als sichere Schützin präsentierte. Laura Winter gelang in der 26.Minute wiederholt der Anschlusstreffer zum 13:12, (nach 9:8 (Völker), 12:11 (Hauck)), doch verhinderte aufgrund des schnellen Tempospiels die Zunahme von Fehlwürfen, dass ein besseres Halbzeitergebnis zustand kam. Möglingen ging mit drei Toren Vorsprung in die Pause (15:12).

Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Gastgeberinnen zunächst wieder ein wenig absetzen (21:15, 36.). Doch wieder kämpften sich die Südpfalz-Tigerinnen heran. Ein Zeitstrafe für Cinja Wehe und dem fälligen 7m-Wurf verwandelte Laura Winter zuerst sicher (21:16), dann konnte Lena Urschel von außen zum 21:17 treffen (39.). Linda Knarr hielt in dieser Phase ihren Kasten nahezu torfrei und verlieh ihren Vorderleuten damit weiteren Auftrieb. Eine Drei-Tore-Serie bedeutete das 22:20 (Sefrin, Völker, Urschel, 42.). Mitte der zweiten Halbzeit nahm SG-Coach Hörner seine zweite Auszeit, da das wiederholte Herankämpfen doch viel Kraft kostete und er seinen Spielerinnen neben taktischen Anweisungen die Ruhepause gönnte. Kim Reichling dankte es ihm mit dem 26:24 (49.). Doch dann spielten die Gastgeberinnen den körperlichen Vorteil aus und erzielten in Folge Tor um Tor. Eine ausgeglichen besetzte Bank besitzt die SG OBK leider nicht, jede Spielerin muss immer wieder an ihre körperlichen Grenzen gehen und so fehlten am Ende die notwendige Reserven, um ein optisch besseres Resultat zu erzielen. Julia Sefrin gelang der letzte Treffer zum Endstand von 31:26 (60.) Doch hatten sich die Südpfälzerinnen den sportlichen Respekt ihres Gegners aufgrund ihrer tollen kämpferischen Leistung verdient.

Hörner: „Am Anfang hatten wir zu viel Respekt vorm Gegner. Nach dem 7:1 besonnen wir uns auf unser Spiel und kamen in der Folge mehrmals bis auf ein Tor heran. Auch in der 2. Halbzeit ließen wir nicht locker und konnten nochmals einen 5-Tore Rückstand bis auf 2 Zähler verkürzen. Die Mädels leisteten einen hohen läuferischen und kämpferischen Einsatz. Am Ende fehlte etwas die Kraft und Konzentration, um nochmal den Ausgleich zu schaffen. Wir wollten lange mithalten und den Favoriten ärgern. Das ist uns ganz gut gelungen. Mit diesem Einsatz und Willen können wir im nächsten Spiel die ersten Punkte holen.“

Mit diesem Ergebnis rangiert die SG OBK auf dem zehnten Tabellenplatz und ist am 3.10. Gast von Waiblingen-Korb II, derzeit Tabellenletzter. Dies könnte ein sogenanntes „4-Punkte-Spiel“ werden, da es gegen einen direkten Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt geht. Für dieses Spiel braucht die Mannschaft die Unterstützung zahlreicher Fans, die als achter Mann die notwendigen Kräfte mobilisieren könnten, die das Team benötigt, um über sich hinauszuwachsen.

Es spielte und traf für die Südpfalz-Tiger:

Haag, Knarr, Sefrin (4), Jenne, Hauck (1), Reichling (2), Völker (5), Winter (5/3), Weber, Urschel (4), Silaghi (4), Schilling, Freund, Prinz (1)

D1: Erstes Auswärtsspiel in der 3. Liga steht an

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TV Möglingen - Südpfalz Tiger Damen 1

Für unser erstes Auswärtsspiel am 24.09.2017 gegen den TV Möglingen wird ein Bus eingesetzt.

  • Abfahrt in Ottersheim 13.00 Uhr
  • Bellheim Spiegelbachhalle 13.15 Uhr.

Anmeldungen bei Ulrike Bischoff (Tel. 0176/56776626)

D1: Starker Auftritt der Südpfalz Tiger im DHB-Pokal

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Südpfalz Tiger Damen 1 - TV Brombach 30:19 (18:8)

Im ersten Pflichtspiel der neuen Handballsaison traf der neue Drittligist bei den Damen, die Südpfalz Tiger, auf den Oberligisten aus Baden-Württemberg, den TV Brombach. Geschwächt durch mehrere Verlet-zungen hatte im Vorfeld Gästetrainer Gundolf Trefzer keine große Erwar-tungen bezüglich eines vermeintlichen Weiterkommens. Dem stand ein trotz vieler verletzter Spielerinnen (Henne, Hick, Oetzel, Schmuck, Freund, Prinz) ein gut besetzter Kader der Südpfälzerinnen entgegen, die nach der intensiven Vorbereitung auf die Drittligasai-son sich ihrem heimischen Publikum in der Bellheimer Spiegelbachhalle vorstellen wollten. Die Partie begann gleich furios, da Christina Völker die ersten vier Treffer der SG erzielte (4:1, 9.). Linda Knarr begann im Tor und konnte in der ersten Spielhälfte mehrere schwierige Bälle parieren und somit Sicherheit ausstrahlen. Nachdem die Anfangsnervosität abgelegt war, arbeitete die SG-Abwehr konzentriert und erkämpfte sich wiederholt Bälle der Gäste. Im Angriff wurde immer wieder gegen die offensiv agierende Abwehr die entsprechende Lücke gefunden und genutzt. So bauten die Gastgeberinnen zwischen der 13. Und 18. Minute die Führung von 6:3 auf 10:3 aus (Winter). Selbst die zwischenzeitlich genommene Auszeit von Brombach brachte die SG-Damen nicht aus dem Tritt. Auch in Unterzahl (Völker erhielt eine Zeitstrafe) trafen Lena Urschel und Julia Sefrin (12:4, 20). Die rund 180 Zuschauer in der gut besuchten Halle spürten, dass die Gastgeberinnen hochmotiviert waren und die Vorgaben von Trainer Christian Hörner umzusetzen versuchten. Immer wieder konnten schnelle Gegenstöße erfolgreich abgeschlossen werden, es stand zum Ende der ersten Spielhälfte 18:8.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nur wenig am Spielverlauf. Die Gäste aus Brombach hatten dem druckvollen Angriffsspiel der Südpfälzerinnen nur wenig entgegen zu setzen. So unterlie-fen ihnen immer wieder Fehler im Spielaufbau oder die Würfe wurden von Antje Haag, die in der zweiten Halbzeit im Tor stand, gekonnt pariert. Auch sie trug zur weiteren Stabilisierung der Ab-wehr und dem anschließenden schnellen Konterspiel bei. Lediglich die Chancenauswertung und Fehlwurfquote bemängelte Trainer Hörner abschließend, doch war dies bei der deutlichen Führung (26:14, Sefrin, 53.) nicht weiter tragisch. Am Ende gewinnt die SG Ottersheim / Bellheim / Zeiskam / Kuhardt klar und auch in dieser Höhe verdient mit 30:19. Damit zieht zum ersten Mal in der Geschichte der Südpfälzer Spielgemeinschaft, diese in die zweite Hauptrunde des DHB-Pokals.

Trainer Christian Hörner: „Ich war sehr zufrieden vom ersten Auftritt meiner Mannschaft. In der Abwehr standen wir gut und konnten den Angriff der Gäste immer wieder unter Druck setzen. Die Chancenverwertung hätte besser sein können und auch die Anzahl der technischen Fehler war etwas zu hoch. Trotzdem ein großes Lob an die Mannschaft, die hochmotiviert in das Spiel ging, von Anfang an bei der Sache war und die Vorgaben gut umsetzen konnte!

Zum Saisonstart am kommenden Wochenende erwarten die SG-Damen gleich im Derby zuhause den TSV Kandel in der Spiegelbachhalle. Für Spannung ist gesorgt.

Es spielte und traf für die SG: Sefrin (3), Hauck (4), Reichling (3), Völker (7), Winter (2/1), Glaser (3), Weber (2), Urschel (3), Silaghi (3), Schilling, Knarr, Haag

Südpfalz Tiger Damen 1 - TV Brombach 30:19 (18:8)

 

   
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